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Un camión volcado, dos autos aplastados y cero muertos: así fue el increíble accidente en Brasil (VIDEO)

20 October 2026 at 21:33
Preview Un camión cargado de aserrín se volcó y cayó sobre dos autos que estaban estacionados, desparramando gran parte de su carga. El hecho se registró en Suzano, en el estado brasileño de Sao Paulo. En un video se puede ver cuando el camión se desestabiliza y se precipita sobre los dos vehículos que se encontraban cerca de una parada de autobús, frente a una estación de tren. Los bomberos informaron que nadie resultó herido, aunque tres persona fueron atendidas por el servicio de urgencias.

Muestran cómo Meta AI favorece campaña de Flávio sobre Lula (VIDEO)

20 October 2026 at 21:31
Preview La periodista brasileña Daniela Lima demostró en una transmisión de televisión en vivo cómo Meta AI, la inteligencia artificial de la compañía estadounidense Meta —propiedad de Mark Zuckerberg y calificada como organización extremista en Rusia—, favorece la campaña del ultraderechista Flávio Bolsonaro al crear imágenes para su campaña presidencial, pero al mismo tiempo se niega a diseñar las del aspirante a la reelección Luiz Inácio Lula da Silva a pesar de recibir las mismas instrucciones.

Trumps Kehrtwende: Diesel-Öl-Deal mit Russland – Bestrafung des Selenskij-Regimes

20 October 2026 at 21:14

Von Rainer Rupp

Vom Sanktionskrieg zum Dieselgeschäft

Innerhalb weniger Wochen scheint die US-Energiepolitik gegenüber Russland eine Kehrtwende um 180 Grad vollzogen zu haben. Eben noch sollte Moskau durch verschärfte Sanktionen wirtschaftlich in die Knie gezwungen werden. Nun öffnet Präsident Donald Trump nach Darstellung der vorliegenden Berichte ausgerechnet russischem Dieselkraftstoff wieder den Zugang zu US- und internationalen Märkten. Für Russland entstehen so neue Chancen, während Europa zunehmend zwischen die Fronten gerät.

Den Ausgangspunkt bildete demnach ein fast zweistündiges Telefongespräch zwischen Trump und Wladimir Putin am 9. Oktober. Anschließend kündigte Trump eine vorübergehende Lockerung der Sanktionen auf russische Dieselausfuhren an. Demnach könnten zunächst 300.000 Tonnen russischen Diesels auf den Markt gelangen, weitere 500.000 Tonnen im November, anschließend eine Million und schließlich bis zu drei Millionen Tonnen.

Für Washington wäre dies das Eingeständnis, dass geopolitische Sanktionen spätestens dann an Grenzen stoßen, wenn ihre Folgen die eigene Bevölkerung treffen. Diese Einsicht ist in den verbiesterten Gehirnen der EU-Eliten entweder noch nicht angekommen, oder den Globalisten in Brüssel und den EU-weiten Hauptstädten ist vollkommen egal, welche Folgen ihr Handeln für die eigene Bevölkerung hat, weil sie eine andere Agenda haben.

Für Moskau war das Resultat des Trump-Putin-Telefongesprächs wie das biblische "Manna vom Himmel". Tatsächlich haben die USA damit ungewollt ein dringendes Speicherproblem für Russland gelöst. Wie der stellvertretende Ministerpräsident Alexander Nowak kürzlich feststellte, produziert Russland rund 80 Prozent mehr Diesel, als es selbst verbraucht. Ohne die früheren Exportmärkte sieht sich das Land mit überfüllten Lagereinrichtungen und erzwungenen Kürzungen der Raffinerieproduktion konfrontiert.

Durch die plötzliche Wiedereröffnung der Exportwege zu den globalen Energiemärkten hat Washington Moskau nun ermöglicht, seine Diesel- und Ölüberschuss wieder in Geld zu verwandeln, seinen Energiesektor zu stabilisieren und mit zusätzlichen Exporteinnahmen seine Wirtschaft zu stärken.

Zugleich kann der Kreml seine Militärische Sonderoperation (MSO) in der Ukraine unbeeinträchtigt weiterführen. Denn von Washington gab es keine einzige Forderung, die ein strategisches, militärisches oder politisches Abrücken von den Zielen Moskaus verlangt hat, was besonders bemerkenswert ist. Das legt die Schlussfolgerung nahe, dass es Washington dabei offenbar um weit mehr als den russischen Diesel geht, zumal die bisher genannte Menge an Dieselexporten viel zu gering ist, um die Dieselknappheit in den USA oder gar jene auf dem Weltmarkt so weit zu verringern, dass auch die Preise zurückgehen würden.

Washingtons Ukrainepolitik im Umbruch

Die Frage, was sich hinter diesem außerordentlichen US-Entgegenkommen gegenüber Moskau versteckt, könnte ein Artikel im "Global Risk-Reward-Monitor" der Asia Times vom 16. Oktober 2026 beantworten. Dort kann man hinter einer Bezahlschranke lesen, dass laut einer verlässlichen, gut informierten Quelle im Umfeld des Weißen Hauses die erheblichen Turbulenzen zwischen Washington, Kiew, der EU und Moskau auf mehrere ineinandergreifende Entwicklungen zurückzuführen seien.

Für die Stabschefin des Weißen Hauses Susie Wiles, die als ranghöchste Mitarbeiterin im engsten Kreis des Präsidenten den Zugang zum Oval Office kontrolliert und die Abläufe im Regierungsstab leitet, sowie für ihr innenpolitisches Beraterteam habe derzeit die Senkung der Energiekosten, insbesondere der Dieselpreise, oberste Priorität. Bei den Bemühungen um einen sogenannten "Diesel-Deal" mit Russland gehe es allerdings weniger um die Erwartung, dass Moskau selbst größere Mengen Dieselkraftstoff auf den US-Markt liefern könnte.

Vielmehr verfolge Washington demnach eine weiterreichende Strategie: Das Dieselabkommen soll die politische Begründung dafür liefern, Sanktionen gegen russische Rohölexporte in Drittstaaten auszusetzen. Dadurch könnten Raffinerien in diesen Ländern wieder russisches Öl kaufen, nachdem viele dieser Länder entsprechende Geschäfte mit Russland aus Angst vor US-Sanktionen eingeschränkt hatten. Mit der Wiederaufnahme dieser Lieferungen könnten Raffinerien weltweit wieder zusätzliche Mengen an Erdölprodukten auf den internationalen Markt bringen und damit zu einer allgemeinen Entspannung der Energiemärkte und Senkung der Energiepreise beitragen.

Diese Einschätzung ist inzwischen durch Trumps Entscheidung bestätigt worden, das nächste US-Sanktionspakets gegen Russland – einen Tag vor dessen Inkrafttreten – zu blockieren; zumindest temporär. Dieses Sanktionspaket ist benannt nach dem jüngst verstorbenen Oberkriegstreibers im US-Senat Lindsey Graham, der öffentlich seine Bereitschaft erklärt hatte, Selenskijs Krieg gegen die Russen "bis zum letzten Ukrainer" zu unterstützen. Mit großer parteiübergreifender Mehrheit hatten der US-Senat und das Abgeordnetenhaus für das Lindsey-Graham-Gesetz gestimmt, Importe aus allen Ländern, die weiterhin russisches Öl oder Gas kaufen, mit exorbitanten Zöllen zu bestrafen.

Obwohl Trump dieses Gesetz vor wenigen Wochen ohne Widerspruch unterzeichnet hatte, hat er es jetzt erst einmal für drei Monate auf Eis gelegt und das mit dem "nationalen Sicherheitsinteresse" der USA begründet. Offensichtlich glaubt Trump, die US-Kongresswahlen in zwei Wochen mit niedrigeren Dieselpreisen noch rechtzeitig zugunsten der Republikaner drehen zu können, was für ihn gleichbedeutend mit dem "nationalen Sicherheitsinteresse" der USA ist. Dabei kann der Eindruck entstehen, dass die Auswirkungen seiner Politik auf seine europäischen NATO-Vasallen und auf die Ukraine ihn nicht zu interessieren scheinen.

Machtkampf innerhalb des US-Regierungsapparats

Die oben erwähnte Quelle der Asia Times berichtete dagegen von einem komplexen Machtkampf, der hinter den Kulissen des Trump-Administration derzeit stattfindet und seine Ursprünge im "Fehlen eines geordneten politischen Entscheidungsprozesses im Weißen Haus" habe, wodurch "vor allem die außenpolitischen Probleme verstärkt worden" seien. Die Quelle schildert zunehmendes Misstrauen innerhalb des Weißen Hauses und unter engen Beratern des US-Kriegsministers, weil bestimmte Unterstützungsleistungen für die Ukraine entgegen der Anordnung des Weißen Hauses und von Kriegsminister Pete Hegseth offenbar weiterlaufen.

Im günstigsten Fall, so die Einschätzung hochrangiger Regierungsvertreter, liefen die Hilfsprogramme an die Ukraine einfach auf "Autopilot" weiter, ohne dass frühere Entscheidungen überprüft würden. Im ungünstigsten Fall steckten dahinter verbliebene Kräfte eines sogenannten "Deep State" (Tiefen Staats), die bewusst eine Politik fortsetzten, die den Absichten des Präsidenten widerspreche, wie das bereits in Trumps erster Amtszeit spektakulär der Fall war. Damals hatte er zweimal im Abstand von einigen Monaten den Abzug von US-Truppen aus Syrien befohlen, aber der Apparat hat den Befehl unterlaufen.

Diese zunehmend misstrauische Haltung der Führungsspitze im Weißen Haus wird durch Äußerungen einiger republikanischer und zahlreicher demokratischer Politiker verstärkt, die darauf bestehen, dass Trumps politische Vorstellungen durchaus übergangen oder ignoriert werden könnten und sollten.

Zusätzlich erschwert wird die Situation nach Darstellung der Quelle durch einige US-Berater in Selenskijs Umfeld, die diesem angeblich vermitteln, Trump sei innenpolitisch geschwächt und eine Mehrheit der US-Amerikaner unterstütze weiterhin ein entschlossenes Vorgehen der USA gegen Russland. Mithilfe des proukrainischen US-Regierungsapparats und der europäischen Verbündeten sei auch ohne Trump ein ukrainischer Sieg weiterhin möglich. Offenbar werde Selenskij zudem in Aussicht gestellt, dass eine Verschiebung der Mehrheitsverhältnisse im US-Kongress nach den Zwischenwahlen im November 2026 Trump daran hindern könnten, weiterhin Druck auf die Ukraine auszuüben.

Damit wird Selenskij, ähnlich wie bereits 2020 und 2024, erneut in einen innenpolitischen Machtkampf der Vereinigten Staaten hineingezogen, wobei er zunehmend in der Rolle eines Gegenspielers von Trump erscheint. Das hat auch Trump verstanden, der seit einer Woche fordert: Selenskij muss weg, nicht nur wegen dessen schädlicher "Ausstrahlung" auf die Innenpolitik der USA, sondern auch, weil er der Umsetzung des strategischen Ziels der Trump-Administration, nämlich die Normalisierung der Beziehungen zu Russland, felsenfest im Weg steht.

Teile von Trumps außenpolitischem Team befürchteten demnach, dass Selenskij und seine Unterstützer sogar dann Wege finden könnten, eine Friedensvereinbarung zu umgehen oder deren Umsetzung später zu torpedieren, selbst wenn es der Trump-Regierung gelingen sollte, einen tragfähigen Kompromiss mit Moskau zur Beendigung des Krieges auszuhandeln.

Genau diese Sorge, dass nämlich das Selenskij-Regime für die US-Sicherheitspolitik gegenüber Russland zu einer losgerissenen, unkontrollierbaren Kanone auf dem Deck eines Schiffes bei stürmischer See geworden ist, war laut der Asia-Times-Quelle der eigentliche Grund dafür gewesen, dass Trump dem ukrainischen Präsidenten mehrmals mit deutlichen Worten verboten hatte, weiterhin russische Diesel- und Ölraffinerien und -lager anzugreifen.

Damit – so die Quelle – habe Washington die Bereitschaft Kiews testen wollen, den Anweisungen Trumps tatsächlich Folge zu leisten. Das hat es trotz wiederholter persönlicher Aufforderungen Trumps nicht getan. Stattdessen maulte das "Grüne T-Shirt" offen gegen Trump und suchte und fand Rückendeckung bei den kriegsgeilen EU-Nuchen. Aber die haben weder die wirtschaftliche noch die militärische Substanz, um für die Ukraine die USA zu ersetzen.

Aussetzung der US-Hilfe als Warnung an Kiew

Die Folge war die zeitweilige Einstellung der Hilfe und die teilweise Einschränkung nachrichtendienstlicher US-Unterstützungsleistungen für die ukrainische Armee. Das war als unmissverständliches Warnsignal an Kiew gedacht: Wer sich den Vorgaben des US-Präsidenten widersetzt, muss mit Konsequenzen rechnen.

Gleichzeitig sollte aber auch der US-Regierungsapparat gewarnt werden. Hochrangige Mitarbeiter des Weißen Hauses überwachen laut Asia-Times-Quelle inzwischen wesentlich genauer, welche Maßnahmen die US-Geheimdienste, das Finanzministerium und das Militär im Zusammenhang mit der Ukraine ergreifen.

Besonders schwerwiegend für die ukrainische Luftabwehr erscheint in diesem Zusammenhang die offenbar erneute Aussetzung oder Verlangsamung wichtiger US-Geheimdienst- und -Kommunikationsleistungen für die Ukraine. Dazu soll insbesondere die Zurückhaltung satellitengestützter Frühwarninformationen über russische Raketenstarts gehören.

Auch das für das militärische Lagebild wichtige Kommunikationssystem Starshield funktioniert laut Beschwerden des Kiewer Regimes nur noch "gebremst". Die politische Absicht dahinter – so die Quelle – sei eindeutig gewesen: Kiew sollte vor Augen geführt werden, dass die Ukraine nicht in der Lage ist, sich den Entscheidungen der Trump-Regierung folgenlos zu widersetzen.

Mehr zum Thema – Der Diesel-Deal mit den USA: Vier Vorteile für Russland

Finnland will bis Jahresende acht größere Militärübungen durchführen

20 October 2026 at 21:01

Die Verteidigungskräfte Finnlands haben am Dienstag auf ihrer Website bekannt gegeben, dass der EU- und NATO-Staat bis Ende des laufenden Jahres noch acht Militärübungen durchführen wird. Demnach sollen die Manöver in verschiedenen Teilen des Landes stattfinden. Mit diesen Übungen will das finnische Militär nach eigenen Angaben die Kampfbereitschaft der teilnehmenden Truppen sicherstellen.

Alkutalven aikana tuhannet asevelvolliset pääsevät harjoittelemaan kahdeksassa eri harjoituksessamme ympäri Suomea. Kokonaisuuden tavoitteena on varmistaa asevelvollisten sodan ajan suorituskyky ja vahvistaa operointikykyä liittolaisten kanssa. Lue lisää: https://t.co/7bsVi4EeJS

— Maavoimat (@Maavoimat) October 20, 2026

Um die Interoperabilität mit anderen verbündeten Staaten zu prüfen, werden an den Manövern nicht nur Soldaten, Wehrpflichtige, Reservisten und Grenzschützer aus Finnland teilnehmen, sondern auch ausländische Armeeangehörige. Bei den Manövern im November und Dezember, die den Ausbildungszyklus abschließen, müssen die Wehrpflichtigen ihre fachlichen Kompetenzen sowie ihre Fähigkeit beweisen, als Einheit zu agieren. Die Reservisten müssen dabei ihre Fertigkeiten auffrischen und vertiefen. Zu den Militärübungen in Finnland werden Soldaten und Offiziere aus Deutschland, Norwegen, Schweden, Lettland, den Niederlanden und Großbritannien erwartet.

Die Militärübungen tragen die Codenamen Mighty Hammer (Kraftvoller Hammer), Northern Spike (Nördliche Spitze), Lightning Strike (Blitzschlag), Mallet Strike (Hammerschlag), Lively Sentry (Muntere Wache), Karelian Spear (Karelischer Speer), Lapland Steel (Lappländischer Stahl) und Northern Axe (Nördliche Axt). Die ersten Manöver – Mighty Hammer – finden vom 23. Oktober bis zum 3. November statt. Daran nehmen etwa 2.000 Armeeangehörige, größtenteils Reservisten, sowie etwa 120 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge teil. Die letzte der geplanten Übungen – Northern Axe – findet vom 30. November bis zum 4. Dezember statt. Daran nehmen rund 2.500 Armeeangehörige, 250 davon Reservisten, teil.

Im Rahmen der Manöver sollen unter anderem Schießübungen, Einsatz unbemannter Systeme, Drohnen- und Panzerabwehr, Tarnung und Deckung sowie Evakuierung von Verwundeten geübt werden.

Mehr zum Thema – Finnlands "Wohlfahrtsstaat" geht unter

Lafontaine: Gesichert rechtsextrem ist, wer das Feindbild der "bösen Russen" pflegt

20 October 2026 at 20:43

Oskar Lafontaine, der ehemalige SPD-Vorsitzende und langjährige "Landesvater" Saarlands, später Co-Vorsitzende der Linken und nun parteilos, ist in einem Artikel für die Nachdenkseiten hart mit dem Mainstreamnarrativ der "gesichert rechtsextremen" AfD ins Gericht gegangen. Der Begriff und besonders seine Zuordnung zur AfD hätten für eine "beispiellose Verwirrung" in der deutschen Politik gesorgt, argumentiert Lafontaine.

Der Landesverfassungsschutz, der den Begriff in die Welt gesetzt hat, sei eine Abteilung des Innenministeriums und unterstehe dem Innenminister. Eine unabhängige Einschätzung sei da ohnehin nicht zu erwarten, aber offenkundig wüssten die jeweiligen Minister und ihre Abteilungen gar nicht, was rechtsextrem ist:

"Eine besondere Expertise in der Extremismusforschung haben weder die Innenminister noch der Verfassungsschutz. Sie urteilen notwendigerweise parteiisch."

Weiter stellt der Lafontaine in seinem Artikel klar, was aus seiner Sicht rechtsextrem ist:

"Die Unterstützung der Faschisten in der Ukraine und in Israel mit Waffenlieferungen und Geld durch die Brandmauer-Parteien macht diese zu Helfern des Faschismus. […] 

Für mich waren unverhältnismäßige Aufrüstung und daraus folgender massiver Sozialabbau schon immer rechtsextrem. Auch halte ich den Antisemitismus und das Schüren von Ausländerhass für rechtsextrem. Angesichts der Ermordung von 25 Millionen Bürgern der Sowjetunion, darunter die Hälfte Russen, ist es besonders verwerflich und gesichert rechtsextrem, täglich das Feindbild des bösen Russen zu pflegen. Die Nazis nannten die Russen Untermenschen. […]

Die fortschreitende Einschränkung der Meinungsfreiheit durch die Parteien, die anmaßend täglich von 'unserer Demokratie' faseln, ist ein Kennzeichen rechter Regierungen. Solange die von CDU/CSU und SPD gebildete Bundesregierung die existenzvernichtenden Sanktionen der EU gegen die Meinungsfreiheit mitträgt, hat sie jede demokratische Glaubwürdigkeit verloren."

Ähnlich hatte auch RT DE-Autor Alexej Danckwardt in dem im Juni erschienenen Meinungsbeitrag "Zur Parteitagsrede der Linken-Chefin: Wer die wahren Nazis in Deutschland sind" argumentiert.

Oskar Lafontaines Artikel endet mit einem Appell an die deutsche Politik, zur Vernunft und zum Augenmaß zurückzukehren:

"Wer die sich vertiefende Spaltung in der deutschen Gesellschaft überwinden will, muss die haltlose Gleichsetzung der heutigen Entwicklung mit dem Ende der Weimarer Republik und dem aufkommenden Nationalsozialismus beenden. Auch wenn es am rechten Rand der AfD zweifellos Extremisten und finstere Figuren gibt, sollten wir zu einer sachlichen Auseinandersetzung zurückkehren."

Mehr zum Thema – Gerichtsurteil: Verfassungsschutz darf AfD vorerst nicht als "gesichert rechtsextrem" einstufen

Washington: Keine Übergabe von Patriot-Raketen an Kiew durch Drittstaaten

20 October 2026 at 20:33

Kiew sollte einen Teil der Raketen für die in den USA hergestellten Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot von Ländern erhalten, die mit der Ukraine befreundet sind. Die Regierung unter Donald Trump hat jedoch die Übergabe nicht gebilligt. Dies berichtet die Zeitung Washington Post (WP) unter Verweis auf eigene Quellen.

Dabei soll der Pentagon-Chef Pete Hegseth die Lieferung der Raketen zwar nicht offiziell abgelehnt, aber auch keine Schritte unternommen haben, diese zu genehmigen.

Wie das US-Nachrichtenportal Axios berichtet, beklagte sich der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij am Montag in einem Gespräch mit US-Senatoren darüber, dass Kiew so gut wie keine Raketen für die Patriot-Systeme mehr zur Verfügung stünden. Laut Selenskij soll sich Hegseth gegen die Lieferung von Abfangraketen an die Ukraine aussprechen.

"Die Vereinigten Staaten behalten die Kontrolle über diese Waffen, da sie in den USA hergestellt und auf der Grundlage von Vereinbarungen ins Ausland geliefert werden, denen zufolge eine Weitergabe an Drittstaaten nur mit US-amerikanischer Zustimmung möglich ist", heißt es im Medienbericht.

Zugleich gaben die Quellen der WP an, dass der Pentagon-Chef weiterhin andere Formen US-amerikanischer Hilfe für Kiew befürworte.

US-Medien bringen die Weigerung des Pentagons, der Ukraine Patriot-Raketen zur Verfügung zu stellen, mit der jüngsten Kritik von Präsident Trump an Selenskij in Verbindung. Trump hat Selenskij kürzlich vorgeworfen, den Konflikt mit Russland nicht beenden zu wollen.

Außerdem hatte Trump auch die Ansicht geäußert, die Ukraine brauche einen Führungspolitiker, der in der Lage sein werde, eine Einigung mit Moskau zu erzielen.

Wie der Fernsehsender CNN zuvor berichtete, dürfte es für die USA problematisch sein, die ukrainischen Bestände der Patriot-Raketen aufzufüllen. Die USA hätten während des Konflikts mit Iran eine beträchtliche Menge an Raketen verbraucht und würden nun selbst unter einem Mangel daran leiden, hieß es im Bericht.

Moskau hat mehrfach erklärt, die Waffenlieferungen an die Ukraine würden die Beilegung des Ukraine-Konflikts behindern und ein Spiel mit dem Feuer darstellen. Die Aufrüstung der Ukraine durch den Westen untergrabe die Friedensbemühungen und werde negative Auswirkungen auf diese haben, warnte der Kreml.

Mehr zum Thema ‒ Ein Zehntelprozent: Der Westen steckt zwischen Wut und Depression fest

EAWU warnt Armenien: Deutlicher Anstieg der Gaspreise im Falle eines Austritts

20 October 2026 at 20:24

Mitte Januar erklärte Armeniens Ministerpräsident, sein Land wolle "definitiv und eindeutig" der Europäischen Union beitreten, müsse dafür aber die Standards der Gemeinschaft erfüllen.

Jerewan sei sich dabei bewusst, so Paschinjan, dass Armenien nicht gleichzeitig EU-Mitglied und Teil der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) sein könne. Armenien werde so lange Mitglied der EAWU bleiben, bis die "Frage der Unvereinbarkeit" aufkommen würde.

Nun haben die Experten des Eurasischen Zwischenstaatlichen Rates einen Bericht erstellt, in dem sie über die möglichen Folgen eines Austritts Armeniens skizziert haben. Dies ist einer Mitteilung der Zeitung Kommersant zu entnehmen.

An dem Bericht haben Vertreter aus Russland, Weißrussland, Kasachstan und Kirgisistan gearbeitet. Ihrer Einschätzung nach können die Gasimporte aus den EAWU-Mitgliedsstaaten für Armenien um 69 Prozent teurer werden.

Wie es heißt, gelte aktuell für Armenien ein Basispreis von 177,5 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter Gas. Im Jahr 2025 habe der durchschnittliche Marktpreis an der europäischen Börse TTF bei 422 US-Dollar pro 1.000 Kubikmeter gelegen.

Der tatsächliche Vertragspreis für das gelieferte Gas könne unter Berücksichtigung der Lage auf dem Weltgasmarkt höher ausfallen, meinen die Experten der EAWU. So würde der Preis für Gaslieferungen an Armenien um 268,5 Millionen US-Dollar beziehungweise um 69 Prozent steigen.

Experten zufolge werde dies mit einem Anstieg der Erzeugerpreise und Haushaltsausgaben einhergehen und sich mittel- bis langfristig negativ auf die Inflationsrate sowie das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auswirken.

Die EAWU ist ein von Russland mitgeprägter Wirtschaftsverbund, dem neben Armenien auch Weißrussland, Kasachstan und Kirgisistan angehören. Armeniens mögliche Annäherung an die EU wird daher sowohl in Moskau als auch in Jerewan als strategisch bedeutende Weichenstellung betrachtet.

Russland Präsident Wladimir Putin hat Jerewan dazu aufgerufen, so bald wie möglich ein Referendum über die Mitgliedschaft des Landes in der EU oder der EAWU abzuhalten.

Mehr zum Thema ‒ Lawrow: Armenien riskiert Verlust der Privilegien in der Eurasischen Wirtschaftsunion

Wegen Ablehnung russischer Athleten: Litauen darf Fünfkampf-Weltcup nicht mehr austragen

20 October 2026 at 19:57

Litauen wurde wegen der Nichtzulassung russischer Athleten die Austragung einer Weltcup-Etappe im Modernen Fünfkampf entzogen. Nach einem Beschluss des Internationalen Verbandes für Modernen Fünfkampf (UIPM) hat das Land das Recht verloren, die Weltcup-Etappe im Jahr 2027 auszurichten, da es sich geweigert hatte, russische und weißrussische Athleten zuzulassen, berichtet das Portal Sportas24 unter Berufung auf ein entsprechendes Schreiben der UIPM. Die Entscheidung über die Absage der Weltcup-Etappe, die vom 13. bis 17. April 2027 in Kaunas stattfinden sollte, wurde auf einer Sitzung des UIPM-Exekutivkomitees getroffen. Das offizielle Schreiben, das Litauen das Recht zur Ausrichtung des Wettbewerbs gewährte, wurde somit widerrufen. 

Das Portal RBK schreibt:

"Der Präsident des litauischen Modernen Fünfkampf-Verbandes Justinas Kinderis räumte ein, dass die Nachricht keine völlige Überraschung war, da die UIPM-Führung wiederholt nachgefragt hatte, wie die Organisatoren mit den Russen und Weißrussen verfahren wollten. Dabei erklärte Kinderis, er habe Wut und Enttäuschung empfunden. Laut Kinders hatte man in Litauen auf eine 'einfach menschliche Haltung' seitens der UIPM gehofft."

Die UIPM begründete ihre Entscheidung damit, dass bei der Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles gleiche Bedingungen für alle Athleten gewährleistet werden müssten. In einem Schreiben, das vom Präsidenten der Organisation Rob Stull unterzeichnet wurde, heißt es, dass der internationale Verband den Empfehlungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hinsichtlich der Teilnahme von Russen und Weißrussen an Wettkämpfen folgen müsse.

Die russische Ausgabe von Forbes berichtet, dass die UIPM nach der Absage der Weltcup-Etappe in Litauen anderen nationalen Verbänden angeboten habe, bis zum 25. Oktober Bewerbungen für die Ausrichtung dieser Etappe einzureichen. Ursprünglich waren im Kalender für das Jahr 2027 vier Weltcup-Etappen vorgesehen. Sollte sich kein neuer Ausrichter finden, erwägt der internationale Verband, die Anzahl auf drei zu reduzieren, so das Magazin weiter.

Der moderne Fünfkampf gehört zum Programm der Olympischen Sommerspiele. Russische Athleten haben in diesen Sportarten wiederholt die höchsten Auszeichnungen der Spiele errungen – doch seit Jahr 2022 dürfen sie nicht mehr als Mitglieder der russischen Nationalmannschaft an internationalen Wettkämpfen teilnehmen und dabei die Nationalhymne und die Nationalflagge nutzen.

Der Internationale Modern-Pentathlon-Verband hob im Juli dieses Jahres alle Sanktionen gegen russische Sportler auf. Dies geschah, nachdem das IOC die Mitgliedschaft Russlands wiederhergestellt und den Sportverbänden empfohlen hatte, die Beschränkungen aufzuheben.

Mehr zum Thema – European Aquatics: "Wollen Großturniere bald wieder nach Russland holen"

‘Davos in the Desert’ canceled over war

By: RT
20 October 2026 at 19:50

Organizers of the tenth Future Investment Initiative scheduled to be held in Saudi Arabia have cited Houthi strikes

Saudi Arabia has postponed its flagship investment forum until next year, organizers have announced, as Houthi strikes have continued to hit the kingdom.

Launched in 2017, the Future Investment Initiative (FII) conference, often dubbed ‘Davos in the Desert’, brings together world leaders, top executives and global investors.

“This decision comes from a deep commitment to our partners, members, speakers, and delegates,” FII Institute CEO Dr. Maha Bint Mishari Al Saud said in a press release on Monday, adding that the new 2027 dates would be announced soon.

The event was set to mark the conference’s tenth anniversary, with financial and tech heavyweights including BlackRock CEO Larry Fink, Alphabet President and Chief Investment Officer Ruth Porat, and Goldman Sachs CEO David Solomon expected to attend.

The conflict with the Houthis, also known as Ansar Allah, has caused broader disruptions in Saudi Arabia. Government agencies and businesses in Riyadh, including those at the Kingdom Center and King Abdullah Financial District, have instructed some employees to work remotely, according to Al Jazeera.

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A protest against the Saudi-led blockade in Sanaa, Yemen, July 31, 2026.
Egypt pledges military support for Saudi Arabia against Houthis

The renewed confrontation kicked off in July, when Saudi-backed Yemeni government forces struck the airport in Houthi-held Sanaa, disrupting years of relative calm following a UN-brokered truce in 2022. The Houthis blamed Riyadh for the attack.

The Houthis retaliated with missile strikes and declared a maritime blockade of Saudi Arabia. The move came in response to restrictions imposed by the Saudi-led coalition on Yemen’s Houthi-controlled ports and airports since March 2015, when Riyadh intervened in the country’s civil war.

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RT
Houthis strike presidential compound in Aden (VIDEO)

The Houthis also seized territory along Yemen’s Red Sea coast near the Bab el-Mandeb Strait, a crucial shipping route for Saudi oil exports, as traffic through the Strait of Hormuz remains heavily disrupted by the US-Iran conflict.

The escalating conflict has caused civilian casualties in both Saudi Arabia and Yemen. Multiple Houthi attacks on Riyadh airport earlier this month killed at least 14 people and injured more than 300, according to the Saudi authorities. Saudi strikes have killed 141 people and wounded 395 since September 3, most of them women and children, the Houthi-run Health Ministry said on Monday.

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