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More Tankers Struck Near Hormuz as Shipping Attacks Escalate (Video)

11 October 2026 at 21:21

File image.

Iran’s Islamic Revolutionary Guard Corps (IRGC) said on October 11 that a crude-oil supertanker struck a sea mine in the Strait of Hormuz, triggering an explosion and a fire in its engine room, as attacks on commercial shipping continued in the region.

In a statement, the IRGC Navy said the tanker was attempting to leave the strait through an “unauthorized route” with its navigation and identification systems switched off.

The incident marked the third time since the previous day that an oil tanker had struck a mine and caught fire while using what Iran described as an unauthorized route, according to the Corps.

“All vessels within the Strait of Hormuz that switch off their navigation and identification systems will be identified as hostile and dealt with firmly and decisively,” the IRGC Navy said.

Meanwhile, the United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO) agency reported on October 11 that an outbound tanker had been struck on its port side by an unidentified projectile while transiting the Strait of Hormuz, sustaining damage. The crew were reported safe, and authorities were investigating.

India subsequently identified the vessel as the Marshall Islands-flagged tanker MT Valthera. Indian officials reported that a fire broke out aboard the ship but that all 11 Indian crew members were safe. The available reports did not establish who was responsible for the attack.

In a separate incident, the tanker MT Petro Dolphin was attacked by a drone at Sohar Anchorage in Oman, according to Indian Shipping Minister Sarbananda Sonowal. Nine of the 11 Indian seafarers aboard were rescued, while two remained missing as search-and-rescue operations continued with the local Coast Guard.

“We are continuously coordinating with all relevant authorities to fully support the ongoing rescue efforts and ensure every possible action is taken to safely locate our missing personnel,” Sonowal said.

The attack on Petro Dolphin occurred in the Gulf of Oman, outside the Strait of Hormuz itself. Still, the area is within the conflict zone.

The incidents come amid an escalation in attacks on commercial shipping. Last week saw the highest number of tanker attacks in a single week since the U.S.-Israeli war on Iran began in February, according to maritime security sources cited by Reuters.

Ship traffic through the strait has also declined sharply, with only seven commodity-carrying vessels passing through on October 6, the lowest daily total in more than two months, according to Kpler data reported by the news agency.

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Studio in Magdeburg eröffnet: AfD- und BSW-Fraktionen treffen sich privat bei Compact

11 October 2026 at 20:59

Von Wladislaw Sankin

Seit dem erfolgreichen AfD- und BSW-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt befindet sich auch das Magazin Compact in der Offensive. Der Chefredakteur Jürgen Elsässer begreift sich und sein Team zunehmend als medialen und politischen Mitgestalter und will die Prozesse in dieser Region Deutschlands aus der nächsten Nähe begleiten. Deswegen kam die Nachricht über die Eröffnung des Compact-Studios in Magdeburg nicht überraschend. Bis dahin drehte er seine Sendungen aus einem improvisierten Studio in seinem Privathaus in Brandenburg nordwestlich von Berlin. 

Überraschend war die Zusammensetzung der eingeladenen Gäste: Neben den schon alten Bekannten Dr. Diether Dehm und Alexander von Bismarck, die in Compact-Formaten schon mehrfach auftraten, kamen nach seinen Angaben auch 20 AfD-Abgeordnete und alle fünf Mitglieder der BSW-Fraktion im Landtag Sachsen-Anhalts zu der Veranstaltung. Diese hat Elsäßer später in seinem Kommentar als Netzwerktreffen zum gemeinsamen Kennenlernen deklariert.

Beide Landesverbände waren prominent vertreten. Vom BSW waren unter anderem die beiden Landesvorsitzenden John Lucas Dittrich und Thomas Schulze sowie die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Claudia Wittig dabei. Schulze gewährte Compact eine Woche zuvor ein ausführliches Interview. Von der AfD waren neben Landtagspräsident Tobias Rausch auch sein Vize Dr. Hans-Thomas Tillschneider und der Fraktionsvorsitzende Oliver Kirchner anwesend.

Auf die Anwesenheit von Rausch legte Elsässer besonderen Wert. Für die Eröffnung des Studios auf Instagram warb der Medienprofi auf Instagram mit einem gemeinsamen Foto ausgerechnet mit Rausch beim Dinner. Am Samstag veröffentlichte Compact-TV mit ihm ein längeres Interview. Dabei trat der bald 70-jährige Compact-Chef dem 35-jährigen Interviewgast nicht nur als wohlwollender Fragesteller gegenüber.

Zunehmend schlüpft Elsässer in die Rolle eines Korrektivs, der sein Wohlwollen vor allem friedenspolitischen Initiativen erteilt. So veranstaltete er beim diesjährigen Compact-Sommerfest eine Podiumsdiskussion zum Thema "Spaltet der Krieg die Patrioten" und sagte, es sei egal, ob die Frage des Friedens zu einer "rechten" Ideologie gehöre oder nicht. Er könne sich im Notfall auch mit einer Linken "vor die Panzer" setzen. 

"Die Friedensfrage hat Eigenständigkeit und ist die Frage, die die Volkseinheit zustande bringen kann, und diese soll man nicht parteipolitisch verkürzen. Wenn morgen die Panzer rollen an die Ostfront und die AfD nicht den Mund aufkriegt und Heidi Reichinnek sagt, wir setzen uns vor die Panzer, dann sage ich, diesmal gehe ich mit Heidi Reichinnek, tut mir leid." (Applaus) 

Ob Elsässer Heidi Reichinnek und die heutige Linkspartei tatsächlich zu den ernstzunehmenden Friedenskräften zählt, sei dahingestellt. Wen Compact aktuell in dieser politischen Rolle sieht, verrät einer der letzten Sendungstitel: "Schröder, AfD+BSW: Was kann das Friedens-Trio bewirken"? Am 8. Oktober ergriff er die Initiative und lud AfD und BSW zum gemeinsamen Dinner ein. 

Nach dem Treffen wählte Elsässer eine gewiefte Medienstrategie. Erst am Tag darauf machte er das private Dinner auf Instagram und YouTube öffentlich und teilte mit seiner Co-Moderatorin Stefanie Elsässer die ersten Eindrücke. Das Hauptthema des ersten Berichts war aber die Rede von Alexander von Bismarck bei dem Compact-Abend. Weiterhin im Zentrum standen mögliche Musikprojekte des wegen seiner Russland-Kontakte "gecancelten" Star-Dirigenten Justus Frantz nach dem AfD‑Sieg in Sachsen-Anhalt.

Damit waren die brisanten Informationen – nämlich dass AfD- und BSW-Landespolitiker einen scheinbar harmonischen Abend gemeinsam verbracht haben und das auch noch bei dem laut Mainstreammedien "rechtsextremen" Magazin Compact – raus. Die Schlagzeilen in den Leitmedien folgten, kurz darauf kamen die ersten Reaktionen der BSW-Spitze im Bund. 

COMPACT feiert in Magdeburg! Die gesamte BSW-Fraktion und große Teile der AfD-Fraktion sind unserer Einladung gefolgt. https://t.co/UDRAxXIiw5

— Dominik Maximilian Reichert (@DomMaxReichert) October 9, 2026

Parteivize Leye: "Es reicht!"

Parteichef Fabio De Masi sah sich bei X zu einer "Klarstellung" veranlasst. Es bleibe "richtig, Anträge in der Sache zu bewerten und eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD zu führen. Dabei darf jedoch nicht der Eindruck der Kumpanei oder einer privilegierten Partnerschaft entstehen." Die AfD bezeichnete De Masi als seinen "politischen Gegner".

Noch zorniger fiel die Reaktion des stellvertretenden Parteichefs Christian Leye in einem gemeinsamen Instagram-Post mit dem Landesverband Nordrhein-Westfalen aus:

"Es reicht! Diese Distanzlosigkeit und Kumpanei mit der AfD müssen ein Ende haben."

Leye betonte, dass zwar nur ein Teil der AfD völkisch sei, aber Ressentiments in der ganzen Partei salonfähig seien. "Wir suchen deshalb die inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD, um sie politisch zu stellen – den Unterschied zu einem netten Abend bei Wein im Querfront-Magazin findet jeder selbst", heißt es in dem Post. Geteilt wurde er unter anderem vom X-Account des bayerischen BSW-Landesverbandes.

Die Hysterie ist zum "Fremdschämen"

Aber die Attacke traf auch auf Gegenwind. So stieß vor allem die Tatsache, dass solche harsche Kritik öffentlich vorgetragen und nicht parteiintern formuliert wurde, sauer auf. Frederick Broßart, Mitglied des niedersächsischen Landesvorstandes, schrieb auf X:

"Wie sich hier einige der Hysterie hergeben, ist schon zum Fremdschämen."

Er stellte sich demonstrativ hinter den Kurs des BSW in Sachsen-Anhalt. "Das sollte der Weg des BSW sein und nicht diese PDL-Pseudo-Politik!", schreibt Broßart. Gemeint war ein Kurs, der dem der Linken ähnlich ist, aus der die Partei per Abspaltung hervorgegangen ist. An der Diskussion in den sozialen Medien beteiligten sich zahlreiche weitere Mitglieder und Sympathisanten der Partei. 

Die bei dem Compact-Treffen anwesende Wittig erklärte bei X, Menschen mit unterschiedlichen politischen Ansichten könnten zusammen essen und auch ein Glas Wein trinken. Es sei "nicht verkehrt, wenn die friedliche Koexistenz verschiedener Meinungen auch im Alltag wieder normaler würde". 

"Da wächst was zusammen"

Noch als dieser Artikel geschrieben wurde, erschien auf YouTube die auf Samstag annoncierte Compact-Reportage, die in Bild-Manier titelt: "Skandal-Dinner: AfD & BSW an einem Tisch!" Die Kamera war bemüht, die Atmosphäre des Treffens festzuhalten, die meiste Zeit gehörte aber den Rednern beider Parteien sowie Dr. Diether Dehm und Alexander von Bismarck.

"Wir sind auf dem guten Weg, ein neues Modell zu konstruieren, das es in Deutschland nicht gab, aber was vielleicht zukunftsfähig ist", sagte Tobias Rausch zu einer möglichen Zusammenarbeit mit Abgeordneten anderer Fraktionen. "Wir werden uns wie Erwachsene an einen Tisch setzen und reden", versprach Claudia Wittig. Sie lobte, dass das BSW zusammen mit der AfD eine Resolution zum Ukraine-Krieg zustande bringen konnte. 

"Die Friedensbewegung müssen wir auch auf die Weise zusammenführen. Die darf sich genauso wenig mit Abgrenzerei und Spalterei beschäftigen wie die Politik in den Parlamenten", sagte sie. Friedenspolitik sei auch eine Landesfrage. Sie hoffe, dass andere Parlamente nachziehen. 

Am Ende sagte der Landesvorsitzende John Lucas Dittrich auf die Frage des Compact-Reporters Dominik Reichert, dass das BSW einen respektvollen Umgang mit allen Fraktionen im Landtag pflege. "Die Kollegen von der AfD, aber auch von der SPD, auch von den Grünen merkten, dass wir versuchen, in einem sehr anständigen Ton mit ihnen zu reden", so Dittrich. 

Gastgeber Jürgen Elsässer zeigte sich zufrieden. "Die Atmosphäre war gut, die Chemie hat gestimmt, da wächst schon was zusammen, und dass wir von Compact heute dazu beitragen konnten, das ist eine gute Sache", sagte er. 

Mehr zum Thema - An der Basis präsent – der unsichtbare Erfolg des BSW in Berlin

Houthis Claim Key Taiz District as Pressure Tightens on Provincial Capital (Videos)

11 October 2026 at 20:47

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The Houthis (Ansar Allah) announced a new advance in the province of Taiz on October 11, saying they had driven Saudi-backed Yemeni government forces out of al-Masrakh district.

A military source told the Houthi-run Saba news agency that Saudi-backed forces had been expelled from the district in southern Taiz.

The claim followed reports earlier in the day that government-aligned forces had retaken the district center after Houthi fighters entered it. Asharq News, citing field sources, also reported clashes around the nearby al-Aqroudh front as government forces sought to recover lost positions.

Separately, Houthi military media released footage showing what the group described as the repulsion of Saudi-backed reinforcements advancing from Lahj toward the al-Wazi’iyah highlands in western Taiz.

The Houthis said their fighters had cleared the remaining parts of Wadi Sharira and the surrounding mountains and hills toward al-Shamaytayn, along the southwestern edge of the province.

The footage showed close-range clashes, with fighters moving into opposing positions and using machine guns and mortars. The Houthis said they had captured members of the advancing forces and seized weapons and military vehicles, which they claimed were subsequently used against their opponents.

The latest developments point to a worsening position for Saudi-backed forces across Taiz. Local authorities have warned that the Houthis are tightening their siege of the city and turning access roads into front lines.

Saudi-backed forces have announced local counterattacks but have yet to demonstrate a coordinated effort capable of reversing the Houthi advances across the province.

In addition, Saudi airstrikes have failed to halt the Houthi advance. With pressure mounting around Taiz city, the Houthis retain the initiative across the province.

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Ukraine muss fast 139 Milliarden Dollar an IWF und Weltbank zurückzahlen

11 October 2026 at 20:35

Die Ukraine muss bis 2061 fast 139 Milliarden Dollar an den Internationalen Währungsfonds (IWF) und die Weltbank zurückzahlen. Das geht aus den vom ukrainischen Finanzministerium veröffentlichten Schuldendaten hervor. Allein zwischen 2026 und 2061 fallen demnach 32,95 Milliarden Dollar für den Schuldendienst an. Hinzu kommen die Rückzahlungen der aufgenommenen Kredite.

Die Tilgung des eigentlichen Kreditbetrags summiert sich auf rund 105,95 Milliarden Dollar. Darin enthalten sind 60,57 Milliarden Euro, umgerechnet 67,86 Milliarden Dollar, weitere 22,52 Milliarden Dollar sowie 11,51 Milliarden Sonderziehungsrechte des IWF. Letztere entsprechen nach dem in den Berichten verwendeten Umrechnungskurs rund 15,58 Milliarden Dollar.

Die Zahlen verdeutlichen, wie lange die finanziellen Folgen des Krieges und die internationale Kreditfinanzierung die ukrainischen Staatsfinanzen beschäftigen werden. Die ausgewiesenen Beträge erstrecken sich über mehr als drei Jahrzehnte. Sie sind allerdings eine langfristige Projektion der fälligen Zahlungen und keine Prognose darüber, wie viel Geld die Ukraine tatsächlich unter den heutigen Kreditbedingungen zurückzahlen wird.

Denn die Tragfähigkeit der ukrainischen Staatsschulden ist bereits Gegenstand internationaler Umschuldungsverhandlungen. In seinem Länderbericht von 2026 kommt der IWF zu dem Schluss, dass die Verschuldung vor Abschluss der vorgesehenen Umschuldungen nicht nachhaltig ist. Erst weitere Entlastungen, Haushaltsanpassungen und die umfangreiche Finanzierung durch internationale Partner schaffen nach Einschätzung des Fonds eine Grundlage für tragfähige Staatsfinanzen.

Die Risiken sind erheblich. Ende 2025 lag die öffentliche Verschuldung der Ukraine nach Angaben des IWF bei rund 107 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Für 2026 erwartet der Fonds einen weiteren Anstieg auf 111,8 Prozent. Die Prognose hängt wesentlich davon ab, dass die vereinbarten Finanzierungszusagen eingehalten und die Umschuldungen abgeschlossen werden.

Hinzu kommt der Wiederaufbau. Eine gemeinsame Schätzung der ukrainischen Regierung, der Weltbank, der EU-Kommission und der Vereinten Nationen bezifferte den Finanzbedarf für Wiederaufbau und wirtschaftliche Erholung im Februar 2026 auf fast 588 Milliarden Dollar über zehn Jahre. Das entspricht annähernd dem Dreifachen des für 2025 geschätzten nominalen Bruttoinlandsprodukts.

Damit stehen die ukrainischen Staatsfinanzen vor einer langfristigen Doppelbelastung. Das Land muss seine Infrastruktur wiederherstellen und zugleich seine internationalen Gläubiger bedienen. Wie groß der tatsächlich zu leistende Schuldendienst ausfallen wird, hängt von der weiteren Umschuldung, den Kreditbedingungen, der wirtschaftlichen Erholung und der Unterstützung durch ausländische Geldgeber ab.

Mehr zum Thema – NZZ behauptet: Selenskij ist nicht korrupt! Seine Offshore-Firmen? Nur eine Risikoreduzierung

Realitätsverlust in Medien und Kommentarspalten: Deutschland glaubt, Russland hätte keinen Diesel

11 October 2026 at 20:12

Von Igor Malzew

"Ich habe gerade mein Auto für umgerechnet 14.600 Rubel vollgetankt", schreibt mir eine Freundin aus Berlin. Anmerkung der Redaktion: Rückumgerechnet sind es rund 153 Euro. In Moskau würde das Tanken von 70 Litern Diesel aktuell etwas mehr als ein Drittel kosten, etwa 5.600 Rubel. Ja, sie fährt einen Volkswagen Passat 2.0 mit Dieselmotor und einem 70-Liter-Tank – das praktischste Auto unter der breiten Bevölkerung in Deutschland, trotz Elektroautos und der Fülle an chinesischen, unaussprechlichen Marken. "Unsere Chefs sind Idioten, Trump hat ihnen gerade den Rest gegeben."

All das spielt sich vor dem Hintergrund der Diskussion um genau dieses Abkommen ab.

Aber meine Freundin ist in Moskau aufgewachsen, sie versteht die Zusammenhänge. Und dann schlage ich die dortigen Zeitungen auf – Welt, Zeit, Tagesspiegel – so alltäglich wie ein VW Passat – und lese das Interessanteste: die "Meinung des Volkes". Und mir wird klar, dass ich gar nichts verstehe: Der deutsche Leser lebt in einer frei erfundenen Welt.

Es war schon vorher klar, dass das Informationsbild ziemlich verzerrt ist, aber in den deutschen Medien herrscht ein völliger Realitätsverlust. "Die Russen und Trump bluffen. Russland hat keinen eigenen Treibstoff. Sie kaufen Diesel teuer in Indien und verkaufen ihn billig an Amerika" – so lautet der Tenor der Kommentare. Warum soll das so sein? "Die Ukrainer haben in Russland mehr als die Hälfte der Raffinerien zerstört – da kann es bei ihnen gar keinen Diesel geben", "Die Ukraine gewinnt, diese paar Liter Diesel bringen überhaupt nichts, aber Trump ist glücklich". Und weiter: "Trump ist bereit, ein ganzes Land für einen Dieselvorrat von ein paar Tagen zu opfern". Und außerdem isst er Kinder zum Frühstück.

Fassen wir zusammen: Man hat ihnen wirklich eingeredet, dass

a) die Ukraine am Gewinnen ist,
b) der russische Brennstoff- und Energiesektor in Trümmern liegt,
c) Trump ein Mistkerl und Feind ist und
d) man noch mehr Geld in die Ukraine schicken muss, um Berlin zu schützen.

Die wenigen Stimmen der Vernunft – "Warum einigt sich die deutsche Regierung nicht mit den Russen, damit wir den Amerikanern nicht das Dreifache für Gas und alles andere zahlen müssen? Wir hatten doch alles? Warum müssen wir wegen der Ukraine 2,32 Euro für Diesel bezahlen?" – werden sofort als "Kreml-Bots" oder "AfD-Nazis" abgestempelt.

Und niemand stellt oder beantwortet die Frage, warum Merz letzte Woche erneut Geld an das Land gegeben hat, das die Nord-Stream-Pipelines gesprengt hat. Weil sie in einer schizophrenen Realität leben müssen, die ihnen die "öffentlich-rechtlichen" Fernsehsender und "unabhängigen" Zeitungen konstruiert haben. Doch der Organismus wehrt sich unbewusst gegen diesen aufgezwungenen Wahn und lässt den inneren Konflikt in Form von Aggression heraus. Diese Aggression richtet sich gegen Russland. Bingo.

Vielleicht wird eines Tages in Schulbüchern die Rolle der deutschen Medien bei der Auslösung des Dritten Weltkriegs gründlich untersucht werden – falls es noch jemanden gibt, der diese Bücher schreiben kann. Doch heute sehen wir, wie sie für ihr eigenes Volk eine Informationsblase geschaffen haben, in der nicht nur keine anderen Meinungen Platz haben – in der es nicht einmal Platz für objektive Fakten gibt.

Genau zu diesem Zweck wurde Deutschlands Informationsraum so gründlich von jeglicher Präsenz russischer Medien gesäubert – von RT DE und RIA Nowosti bis hin zu privaten Telegram-Kanälen. Genau aus diesem Grund hat Brüssel das "Gesetz zur Bekämpfung von Desinformation" verabschiedet – um das Internet von jeglicher unbequemen Meinung der eigenen Bürger zu säubern.

Erinnern Sie sich daran, wie der Westen zu Zeiten der UdSSR für das "Recht auf Information" gekämpft hat? Er war geradezu der leuchtende, hochmoralische Verfechter der Interessen des einfachen sowjetischen Bürgers – der verfluchte "Sowjetblock" hinderte sie daran, die unbestechlichen, kristallklar ehrlichen Sender Radio Swoboda* und Voice of America* zu hören. Inzwischen hat sich irgendwie alles radikal verändert, und wie sich herausstellt, gibt es gar kein Recht auf Informationsfreiheit, obwohl es in der Liste der Menschenrechte verankert ist. Und die wieder so angesagten Strugazkis mit ihren "Bestrahlungstürmen" wirken gar nicht wie ein Seitenhieb gegen das Zentralfernsehen der UdSSR, sondern wie eine direkte Anklage gegen die aktuellen "moralischen Maßstäbe" Europas.

Doch hier liegt das Problem: Ein moralischer Maßstab ohne billigen Diesel – das gleicht stark der Impotenz. Und ist auch gefährlich: Eine wütende, verdummte Menge lässt sich so leicht an die Ostfront schicken, wie es in der Geschichte schon mal geschehen ist.

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel wurde für den Telegram-Kanal "Exklusiv für RT" verfasst.

Igor Malzew ist russischer Schriftsteller, Publizist, Journalist und Autor eines Telegram-Kanals. Seit dem 21. April 2026 wird der regelmäßige RT-Gastautor auf EU-Sanktionslisten geführt – ausschließlich für seine Meinung und seine publizistische Arbeit.

Mehr zum Thema – Kommentar zu Sanktionen gegen Lipp und Röper: Darum hassen sie uns

Trump’s Surprise Energy Ceasefire Comes With Threats for Kyiv

11 October 2026 at 19:58

File image.

United States President Donald Trump on October 11 announced an immediate energy ceasefire between Russia and Ukraine, claiming both sides had agreed to stop attacks on infrastructure.

“Effective immediately, there is an ENERGY CEASEFIRE in the War between Russia and Ukraine. Both parties have agreed. Do not break it!” Trump wrote on Truth Social. 

Ukrainian President Volodymyr Zelensky expressed surprise at the announcement, telling Axios he had not been informed of the purported agreement.

“The ceasefire announcement was news for me,” he said, noting that Ukraine would accept it if Russia agreed to comply.

“If President Trump negotiated it with Putin — please tell us when the ceasefire begins. We are ready and we will accept it,” he added.

Zelensky later accused Russia of continuing to attack Ukrainian energy infrastructure after Trump’s announcement. In a post on X, he said he had briefed Trump on what he called the “brutal Russian strikes that continue unabated.”

A Russian drone had struck a power plant in Kyiv, causing power outages across several districts, he claimed, followed by attacks on energy facilities in the Kharkiv region.

“And all of this happened AFTER the President of the United States made his statement about an energy ceasefire,” Zelensky wrote.

In his evening address, he also reported a strike on a combined heat and power plant in Kharkiv. He said Russia had carried out more than 200 strikes on Ukrainian electricity-generation and transmission facilities over the preceding week, along with 17 attacks on oil and gas installations.

Moscow has not yet publicly commented on Trump’s announcement, leaving it unclear whether Russia accepted the proposed ceasefire or intended to observe it.

The announcement came amid a widening dispute between Trump and Kyiv over Ukrainian attacks on Russian oil refineries, with the U.S. president demanding that Ukraine halt the strikes.

The Financial Times reported right after Trump’s announcement that Washington had threatened to restrict Ukraine’s access to U.S.-made weapons and intelligence sharing unless Kyiv stopped attacking Russian energy infrastructure.

Citing European officials, the newspaper reported that U.S. officials had warned that the U.S. could block Ukraine’s access to the NATO-managed Prioritised Ukraine Requirements List mechanism, known as PURL, through which allied countries fund purchases of American weapons for Kyiv.

The surprise ceasefire announcement came amid a broader shift in Washington’s energy policy toward Moscow, following a diesel supply deal with Russia and temporary sanctions waivers for certain fuel shipments. With the administration simultaneously pressing Kyiv to halt refinery strikes, Trump appears to be growing impatient with Zelensky.

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CIA-Bewertung sieht Israel in Gefahr eines "inneren Zusammenbruchs"

11 October 2026 at 19:48

Von Rainer Rupp

Wenige Wochen vor der Parlamentswahl in Israel liegt nach Angaben zweier US-Veröffentlichungen von Drop Site News und Capital & Empire eine ungewöhnliche Warnung zu Israel auf dem Tisch der amerikanischen Nachrichtendienste. Die US-Nachrichtenseite Drop Site News berichtete am 5. Oktober unter dem Titel "CIA-Bericht warnt, dass Israel auf einen Bürgerkrieg und einen totalen Zusammenbruch zusteuern könnte". Eine angeblich geheime Einschätzung aus der CIA, die dem Nachrichtenportal zugespielt worden sei, habe sogar von einem drohenden "inneren Zusammenbruch" Israels gesprochen.

Die Bewertung der CIA sieht Israel in der Gefahr, in einen offenen inneren Konflikt oder sogar in einen Staatszerfall zu geraten. Die Autoren des Berichts hätten – so Drop Site News – zwar nicht von einer unvermeidlichen Entwicklung in diese Richtung gesprochen, sondern nur von einem "explosiven Cocktail" aus ökonomischem Druck, aus Kriegsgefahren, Streit um die Wehrpflicht und einer Verfassungskrise. Eine der Quellen habe die Lage gegenüber dem Nachrichtenportal wie folgt zusammengefasst: Israel sei "one spark away from real internal conflict", also "einen Funken von einem echten inneren Konflikt entfernt". Auf eine Nachfrage der Redaktion habe die CIA nicht geantwortet, aber auch nichts dementiert.

Drop Site News ist ein von erfahrenen, investigativen Journalisten betriebenes Medium. Die Media Bias/Fact Check Organisation stuft Drop Site News als politisch links ein, misst deren Berichten aber eine hohe Glaubwürdigkeit bei. Die Geschichte verbreitete sich innerhalb von zwei Tagen über Novara Media, Raw Story, TRT, Anadolu, die Tehran Times und weitere Medien. Eine Stellungnahme der CIA dazu gibt es nicht. Auch israelische Regierungsstellen haben sich nicht geäußert.

Das angeblich im August erstellte CIA-Papier trage den Titel "Fracture From Within" ("Bruch von Innen") und stamme aus der "Red Cell"-Abteilung der CIA. Das ist jene Einheit, die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 eingerichtet wurde, um herrschende Annahmen zu hinterfragen und blinde Flecken in den dominanten Analysen sichtbar zu machen.

Red-Cell-Produkte dürfen daher nicht mit einer Konsens-Lagebeurteilung der "Agency" verwechselt werden. Sie sollen lediglich Alternativen durchspielen, auch solche, die der Mehrheitsmeinung widersprechen. Genau das macht die jetzt bekannt gewordene Bewertung der innenpolitischen Entwicklungen in Israel so kurz vor den Knessetwahlen am 27. Oktober politisch brisant.

Nach Angaben der Times of Israel und der Jerusalem Post wird die Knesset damit erstmals seit 1988 eine volle Legislaturperiode zu Ende bringen. Israels 37. Regierung, die Ende Dezember 2022 gebildet wurde, wäre die erste seit 1973, die ihre Amtszeit vollständig absolviert hat, und das unter Führung Netanjahus. Umfragen, auf die sich das CIA-Papier stützt, sehen weder das Netanjahu-Lager noch das der zionistischen Opposition sicher bei 61 Sitzen, die für eine Mehrheit in der 120-köpfigen Knesset nötig sind. Die arabischen Parteien und die ultraorthodoxen Listen bilden eigene Blöcke. Eine handlungsfähige Koalition sei damit auch nach dem Wahltag nicht garantiert.

Die Red-Cell-Bewertung bündelt nach Darstellung der Quellen mehrere Spannungslinien, die sich vor der Wahl überlagern.

Erstens: die Wirtschaft

Jahre hoher Militärausgaben und wiederholter Einberufungen von Reservisten, die damit der Wirtschaft entzogen wurden, hätten den binnenwirtschaftlichen Spielraum Israels stark verengt. Lebensmittel, einschließlich frischem Obst und Gemüse, seien in zwei Jahren um 9,5 Prozent teurer geworden. Das sei keine Randnotiz: Die steigenden Lebenshaltungskosten waren schon vor dem 7. Oktober 2023, dem Tag des Hamas-Überfalls, ein zentrales innenpolitisches Thema. Krieg und Mobilmachung haben die Inflation weiter verschärft, ohne dass die Regierung ein überzeugendes Entlastungsprogramm umgesetzt hat.

Zweitens: die Gefahr, die von zurückkehrenden Soldaten ausgeht.

Die Red-Cell-Bewertung beschreibt eine große Zahl schwer bewaffneter Veteranen, viele mit ernsten psychischen Belastungen nach langen Einsätzen in Gaza und an anderen Fronten, die ins zivile Leben zurückkehren. Eine der beiden US-Quellen zog gegenüber Drop Site News einen Vergleich zu den Freikorps der Weimarer Republik: traumatisierte, bewaffnete Männer, deren Gewaltpotenzial die Politik nicht mehr vollständig kontrolliert. Der Vergleich wurde ausdrücklich als Analogie, nicht als Gleichsetzung formuliert. Dies geschieht vor dem Hintergrund einer stark gelockerten Politik über den privaten Waffenbesitz. Seit einer Regeländerung im Jahr 2018 und einer massiven Ausweitung der Waffengenehmigungen nach dem 7. Oktober 2023 dürfen ausgeschiedene Soldaten Sturmgewehre leichter behalten. Ob daraus ein paramilitärisches Milieu wird, sagt der Bericht nicht. Er markiert lediglich das Risiko. 

Drittens: der Wehrpflichtstreit

Ultraorthodoxe Männer sind seit Jahrzehnten weitgehend vom Dienst befreit und beziehen zugleich staatliche Leistungen. Ihre Rabbiner begründen das mit dem Vorrang des (religiösen) Thora-Studiums. Nach wiederholten Einberufungswellen von Reservisten, die Jobs und Familien verlassen mussten, ist diese Ausnahme laut Red Cell zur schärfsten sozialen Bruchlinie in Israel geworden. Die Bewertung nennt sie eine der tiefsten politischen Spaltungen im Land. Koalitionsarithmetik zur Bildung einer neuen Regierung und die Wut der Bevölkerung, die sich auf den Straßen würden in entgegengesetzte Richtung ziehen: Netanjahu brauche die ultraorthodoxen Parteien, die säkulare Mitte Israels empfindet die Wehrdienstbefreiung ultraorthodoxer junger Männer als Ungerechtigkeit.

Viertens: die Siedlergewalt im besetzten Westjordanland

Die Quellen beschreiben eine Eskalation, die das Red-Cell-Papier als innenpolitischen Brandbeschleuniger wertet, nicht nur als Besatzungsproblem. Zusammenstöße zwischen Siedlern, Armee und palästinensischer Bevölkerung erzeugen Bilder, die im In- und Ausland unterschiedlich gesehen und verstanden werden: von Israelis als notwendige Sicherung der Besatzungsmacht und vom Rest der Welt als Kontrollverlust des Staates in Bezug auf brutale, schwer bewaffnete Gewaltextremisten.

Fünftens: Netanjahus Machtkampf

Der Bericht diagnostiziert eine angebliche Verfassungskrise, gespeist aus dem Versuch des Ministerpräsidenten Netanjahu, sich im Amt zu halten. Die Justizreform von 2023, die Massenproteste auslöste und durch den Krieg nur überdeckt wurde, gilt als ungelöst. Ein zentraler Angriff der Opposition zielt auf die Sicherheitsversäumnisse des 7. Oktober, wonach Netanjahu vor dem bevorstehenden Hamas-Überfall gewusst und absichtlich nichts getan habe, um einen Vorwand für seine Politik der ethnischen Säuberung Gazas zu haben. Die Bewertung stellt laut Drop Site News zugleich fest, dass ein großer Teil der zionistischen Opposition Netanjahus brutale Härte gegenüber den Palästinensern nicht infrage stellt, sondern ihre Kritik sich lediglich auf bestimmte Aspekte von Netanjahus Führung des Krieges und dessen innenpolitische Kosten bezieht.

Hinzu kommt die internationale Isolation. Bis zum Frühjahr 2026 sahen nach einer Pew-Umfrage, die von Drop Site News zitiert wird, 60 Prozent der Amerikaner Israel ungünstig, sieben Punkte mehr als im Jahr zuvor. Eine weitere Umfrage im Juli 2026 von Capital & Empire, auf die sich das CIA-Papier beruft, soll sogar besagen, dass offizielle israelische Regierungsvertreter selbst einräumen, dass der US-amerikanische Konsens für die Unterstützung Israels bröckelt und die bisher garantierten milliardenschweren US-Militärhilfen politisch angreifbar werden.

Die Antwort Jerusalems – so Red Cell – sei der Versuch, eine tiefere Verflechtung mit dem Militär, den Geheimdiensten und der Rüstungsindustrie der USA herzustellen und diese zu durchdringen, also Bindungen zu schaffen, die eine künftige US-Regierung nur noch schwerer lösen könnte. Eine der Quellen von Drop Site News sprach von wachsender Frustration im US-Apparat über politisches und reales Kapital, das für ein Land aufgewendet werde, das die USA ausspioniere, das Amerika in einen Krieg gezogen habe, "den wir (USA) verlieren". Das ist die Wertung einer der Quellen und keine belegte Position der CIA.

Red Cell soll auch Folgeszenarien durchgespielt haben, wonach ein einzelner Funke die inneren politischen Spaltungen in einen offenen Konflikt verwandeln könnte. Ausländische Technologie- und KI-Firmen könnten Kapital und Personal abziehen. Außerdem könnten regionale Regierungen eine Normalisierung politisch neu bewerten. Hamas oder Hisbollah könnten eine Phase innerer Schwäche ausnutzen.

Auffällig ist, was die Bewertung nach Darstellung der Quellen ausblendet. Sie beziehe sich im Wesentlichen auf die jüdischen Staatsbürger und lasse die arabischen Bürger – rund ein Fünftel der Bevölkerung Israels – außen vor. Deren Status wird von internationalen Menschenrechtsorganisationen seit Jahrzehnten als strukturell benachteiligt bezeichnet, womit das zionistische Apartheid-Regime diplomatisch zurückhaltend beschrieben wird. Eine Analyse über den inneren Zerfall Israels, die wie das Red-Cell Papier nur Entwicklungen innerhalb der jüdischen Mehrheit modelliert, übersieht damit einen anderen explosiven Konfliktraum.

Dennoch beschreibt die Red-Cell-Analyse akkurat die hinreichend bekannten Risse, die die jüdische Bevölkerung Israels spalten: die Wehrpflicht, die Lebenshaltungskosten, die latente Gefahr, die von bewaffneten Veteranen ausgeht, sowie die unkontrollierte brutale Siedlergewalt bei ethnischen "Säuberungen" palästinensischer Dörfer, den Verfassungskonflikt, die schwindende US‑Unterstützung. Das sind alles politische Tatsachen, die auch ohne CIA-Red-Cell Analyse den RT-DE-Lesern bekannt sind. Ob die zunehmenden Widersprüche in der israelischen Gesellschaft genügen, um den Funken für einen inneren Krieg zu zünden und den Kollaps herbeizuführen, steht jedoch in den Sternen.

Mehr zum Thema – Israels gefährliche Auswanderungsspirale

Trump droht Selenskij mit Stopp von US-Waffenlieferungen und Geheimdiensthilfe

11 October 2026 at 19:24

Donald Trump greift durch. Wenn die Ukraine ihre Angriffe auf russische Ölraffinerien fortsetzt, könnten die USA ihre Waffenlieferungen und den Austausch von Geheimdienstinformationen einstellen.

Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen. Für Selenskij wäre das ein schwerer Schlag. Die ukrainische Armee ist bei wichtigen Waffen und militärischen Informationen auf die USA angewiesen.

Laut der Financial Times haben amerikanische Vertreter der Ukraine und europäischen Hauptstädten klargemacht, dass Washington die Angriffe auf russische Raffinerien beenden will. Andernfalls drohten Konsequenzen. Im Raum steht auch ein Stopp des amerikanischen Waffenbeschaffungsmechanismus PURL, über den NATO-Staaten US-Waffen für die Ukraine finanzieren. Das Weiße Haus bestätigte die berichteten Drohungen nicht.

Selenskij will seine Angriffe auf russische Energieanlagen nicht bedingungslos einstellen. Seine Position lautet, dass die Ukraine auf russische Attacken gegen ihre eigene Energieinfrastruktur mit einem Verzicht auf weitere Angriffe reagieren würde. Trump will dagegen erreichen, dass die Angriffe auf russische Raffinerien aufhören. Damit prallen zwei unterschiedliche Vorstellungen aufeinander. Washington sucht einen Weg zur Deeskalation, Kiew will seinen militärischen Druck auf Moskau aufrechterhalten.

Für die ukrainische Führung ist die amerikanische Drohung gefährlich. Ohne US-Waffen und Geheimdienstinformationen würden wichtige Fähigkeiten der Armee geschwächt. Gerade bei der Aufklärung russischer Truppenbewegungen und der Planung von Operationen ist die Zusammenarbeit mit Washington von großer Bedeutung. Selenskij kann es sich kaum leisten, diese Unterstützung zu verlieren.

Trump verknüpft den Streit mit seiner Energiepolitik. Er will russischen Diesel auf den Markt bringen, um das Angebot zu erhöhen und den Druck auf die Treibstoffpreise in den USA zu mindern. Das Geschäft mit Moskau stößt in Europa und Kiew auf Kritik, weil Russland damit weiterhin Einnahmen aus dem Energiegeschäft erzielt.

US-Finanzminister Scott Bessent hält den europäischen Protest für heuchlerisch. Die Europäer hätten Russland seit Kriegsbeginn mehr Geld für Energie gezahlt, als sie der Ukraine an Hilfe gegeben hätten, sagte er. Wer jahrelang russische Energieträger gekauft habe, solle Washington nicht für ein Dieselgeschäft kritisieren, das amerikanischen Verbrauchern zugutekommt.

Der eigentliche Konflikt spielt sich jedoch zwischen Trump und Selenskij ab. Der US-Präsident will nicht länger hinnehmen, dass Kiew russische Raffinerien angreift, während Washington auf eine Vereinbarung zur Begrenzung der Angriffe auf Energieanlagen drängt. Selenskij wiederum will seine militärischen Optionen nicht aufgeben, solange Russland seine Attacken fortsetzt.

Trump hat zudem öffentlich erklärt, die Ukraine brauche einen neuen Präsidenten. Damit wächst der politische Druck auf Selenskij zusätzlich. Ob Washington die angedrohten Maßnahmen tatsächlich umsetzt, ist offen. Allein die Möglichkeit eines Waffenstopps und eines Endes des Geheimdienstaustauschs zeigt jedoch, wie weit der Konflikt zwischen den beiden Regierungen inzwischen reicht.

Für Selenskij steht viel auf dem Spiel. Er muss entscheiden, ob er seine Angriffe auf russische Raffinerien fortsetzt und damit einen Bruch mit Washington riskiert. Trump wiederum signalisiert, dass amerikanische Waffen und Geheimdienstinformationen nicht bedingungslos zur Verfügung stehen. Die Financial Times beschreibt damit einen Konflikt, dessen Folgen für die ukrainische Kriegsführung weit über den Streit um russischen Diesel hinausgehen.

Mehr zum Thema – Ukraine zuerst, Deutschlands Reformen später

Das Rätsel um Pakistan, Saudi-Arabien, den Jemen und Iran

11 October 2026 at 19:00

Von Pepe Escobar

Beginnen wir mit exklusiven Informationen. Am Donnerstag überreichte Yahya Ali al-Rai, Sprecher des in Sanaa ansässigen Repräsentantenhauses unter Ansarallah, Sardar Ayaz Sadiq, dem Sprecher der pakistanischen Nationalversammlung, einen Brief, in dem er Pakistan um Vermittlung zwischen Ansarallah und Riad ersucht. Rai, der weithin respektiert wird, ist seit 2008 Sprecher in Sanaa. Sadiq trat seine derzeitige Amtszeit als Sprecher in Islamabad im März 2024 an.

Dieser direkte parlamentarische Kanal ist als diplomatische Annäherung äußerst bedeutsam – da Pakistan sowohl im Inland als auch in den Ländern der islamischen Welt großem Druck ausgesetzt ist, hinsichtlich seines tatsächlichen Engagements im Konflikt Saudi-Arabiens mit dem Jemen, wie er von der Mekka-Verteidigungsallianz definiert wurde.

So undurchsichtig die gesamte Situation tatsächlich ist, direkte Informationen aus Islamabad und Teheran von höchster Ebene – wie von mir gezielt angefragt – haben vier zentrale Punkte bestätigt:

Islamabad beharrt darauf, dass Pakistan Ansarallah nicht angreifen und keine Truppen zu diesem Zweck entsenden wird

Die Vereinbarung von Riad aus der vergangenen Woche schloss ein Eindringen auf jemenitisches Territorium aus. Pakistanische Streitkräfte sollen bei jeglichen Bodenoffensiven gegen Ansarallah außen vor bleiben. Das scheint der Fall zu sein – fürs Erste.

Pakistan vermittelte bereits über Teheran zwischen Riad und Sanaa

Feldmarschall Asim Munir bat den iranischen Außenminister Araghtschi persönlich, den Einfluss Irans auf Ansarallah zusammen mit Araghtschis Kontakten sowohl zu Islamabad als auch zu Riad zu nutzen. Das pakistanische Außenministerium hat diesen diplomatischen Kanal nicht dementiert.

Pakistan müsste gemäß seinen Verpflichtungen im Rahmen des Mekka-Verteidigungsbündnisses saudisches Territorium verteidigen

Einsätze zum Grenzschutz und zur Verteidigung gegen Drohnen und Raketen, die von den jemenitischen Streitkräften abgefeuert werden, passen in dieses Muster. Das Problem ist, ob bereits pakistanische Berater auf jemenitischem Territorium im Einsatz sind. Wenn Pakistan auch nur wenige "Berater" in Aden und Truppen irgendwo im Norden des Jemen an der saudischen Grenze hätte, würde dies bereits gegen seine Zusagen verstoßen.

Die pakistanischen Streitkräfte sollten in der Lage sein, sich selbst zu verteidigen

Dies ist ein festgelegter Eventualfall, keine Ankündigung von Vergeltungsmaßnahmen. Mindestens ein pakistanischer Offizier wurde in Saudi-Arabien getötet, ohne dass Pakistan Vergeltungsmaßnahmen ergriff. Das zeugt von Zurückhaltung – zumindest vorerst.

Durchfahrt durch die Straße von Hormus: CIPS nutzen und in Rial bezahlen

Auf der breiteren Front zwischen den USA und Iran stützen diplomatische Schritte das, was wir in den letzten Tagen bei Transition Procol berichtet haben. Pakistan ist in der Tat sehr bemüht, den Dialog sowohl mit Riad als auch mit Teheran aufrechtzuerhalten, gleichzeitig in ununterbrochener Koordination mit Peking. Schließlich unterstützt China die pakistanische Vermittlung voll und ganz. Und Araghtschi spricht weiterhin mit Munir, so wie er es auch nach den Gesprächen mit Wang Yi in Peking getan hat.

Unterdessen gibt es an der Washingtoner Front quer durch das politische Spektrum fieberhafte Spekulationen über Vorbereitungen der Trump-Regierung zur Wiederaufnahme des Krieges – einschließlich möglicher Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur und sogar, was ziemlich beunruhigend ist, auf nukleare Ziele. Es gibt noch keine endgültige Entscheidung des hauptverantwortlichen Psychopathen, geschweige denn einen Starttermin. Die unmittelbaren Risiken sind jedenfalls gewaltig.

Die Diplomatie – selbst in Ersatzform – steckt in einer Sackgasse. Teheran hält an seinen bestehenden Bedingungen fest und wird dies auch weiterhin tun, die im "Dead Cat"-Memorandum of Understanding festgelegt sind, bringt nun aber die Drohung mit, Transitrouten entlang der Küste des Omans zu blockieren, die es als illegal betrachtet. Washington seinerseits ist besessen von weitreichenden nuklearen Zugeständnissen.

Zu Beginn dieser Woche haben wir berichtet, dass der Oberste Nationale Sicherheitsrat in Teheran zwei sehr folgerichtige Entscheidungen getroffen hat.

Teheran hat beschlossen, seine Transitgebühren für die Straße von Hormus ausschließlich in iranischer Währung zu erheben. Kein Yuan, kein Krypto. Dies geschieht über einen Mechanismus, der mit CIPS, dem chinesischen Zahlungs- und Abrechnungssystem, verknüpft ist und den US-Dollar umgeht. Sie nutzen CIPS, um elektronisch Yuan zu kaufen, diese in Rial umzutauschen und die Gebühr zu entrichten. Die Einnahmen aus dem Transit durch die Straße von Hormus sind schließlich eine der wenigen verbleibenden Quellen Teherans für harte Währung. Der neue Mechanismus wird den Wert des Rial definitiv stärken.

Über Pakistan teilte Teheran Trumps Immobilien-Bismarck Witkoff mit, dass Iran keinen Zoll von seinen Bedingungen für eine ausgehandelte Einigung abweichen wird – und auf jede mögliche US-Offensive umfassend vorbereitet ist. Und das, nachdem J.D. Vance mit einer zusätzlichen Bedingung zur Urananreicherung daherkam: einer "bedeutenden" und "erheblichen" Reduzierung. Das blockiert die Nuklearfrage und macht eine schnelle Lösungsformel nahezu unmöglich.

Unter dem Strich heißt das, dass die Eskalationsleiter im Handumdrehen außer Kontrolle geraten könnte.

Der aufkommende jemenitische Sturm 1.0 nimmt Gestalt an

An der saudisch-jemenitischen Front gehen die jemenitischen Streitkräfte absolut entschlossen vor. Der aufkommende jemenitische Sturm 1.0 ist bereits im Gange.

Der Schaden an der Raffinerie in Dschidda, nahe Yanbu, ist gewaltig. Ansarallah schlägt gleichzeitig an der Ost- und Westküste Saudi-Arabiens sowie gegen die dazwischenliegende Ost-West-Pipeline zu.

Faktisch zielt Sanaa auf die gesamte wichtige Infrastruktur in Riad ab. Der US-Verteidigungsschirm ist ein Witz: Die verbliebenen PAC-3- und Patriot-Batterien sind gegen jemenitische ballistische Raketen nutzlos.

Die saudischen Truppen zählen bestenfalls 75.000 Mann, dazu kommen 125.000 von der Nationalgarde. Die jemenitischen Streitkräfte befehligen mindestens 350.000 Mann, die leicht auf 800.000 aufgestockt werden können. "Hilfe" von den Ölscheichs des Golf-Kooperationsrats zu erwarten, geht nicht einmal als Scherz durch.

Die jemenitischen Streitkräfte feuerten zudem zwei ballistische Raketen sowie Sprengstoffdrohnen in Richtung des internationalen Flughafens von Aden ab. Ansarallah erklärte, das Ziel seien saudische Militärlieferungen gewesen, die gerade im Badr-Lager, dem Hauptquartier der Söldner neben dem Flughafen, eingetroffen waren. Eine nicht näher genannte Anzahl hochrangiger saudischer Offiziere und Beamter – vielleicht sogar einige Pakistaner – wurden dabei getötet.

Die Türkei ihrerseits ist ebenfalls dabei, Soldaten, Flugzeuge und Luftabwehrsysteme auf saudischem Boden zu stationieren. Diese türkischen Streitkräfte könnten theoretisch Riad, die heiligen Städte und die Ost-West-Pipeline schützen. Genau wie Islamabad betont Ankara, dass es keine Pläne gebe, sich am Krieg innerhalb des Jemen zu beteiligen.

Die rasche Befreiung der Westküste nahe dem Roten Meer durch die jemenitischen Streitkräfte machte zudem glasklar, wie die sogenannte saudische "Koalition" – in Wirklichkeit eine Bande von Söldnern – de facto von Anfang an Terroristen eingesetzte.

Ansarallah stellte eine Fülle ausländischer Pässe sicher – besonders aus Kuwait, Katar, der Türkei und Syrien –, die ISIS- und Al-Qaida-Schlägern gehörten. Nennen Sie es die Terror Inc. Legion.

Es ist das gleiche alte Lied. Katar und die Türkei haben im Einklang den Transfer von ISIS-/salafistisch-dschihadistischen Schlägern aus Syrien und dem Irak instrumentalisiert: Sie wurden im Jemen von der Islah-Partei willkommen geheißen. Die Türkei war die wichtigste Transitroute; mindestens 2.100 dieser ISIS-Kämpfer sind Türken.

Al-Qaida ist auf der arabischen Halbinsel zurück!

Schon im Jahr 2020 hatte Ansarallah Dokumente, Karten und Videos beschlagnahmt, die zeigten, wie Dschihadisten des IS/Daesh und von Al-Qaida – direkt von Riad unterstützt – im Jemen umherstreiften. Festgenommene Schläger gestanden, dass sie von den Saudis bezahlt, bewaffnet und logistisch unterstützt worden waren.

Nun ist bereits eine neue Inkarnation der ehemaligen Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) im Einsatz – in Form von mindestens 20.000 Daesh-/Takfiri-Terroristen, die aus Syrien "importiert" wurden. Sie werden in die Provinz Aden entsandt – entsprechend der Forderung, ja sogar der Anweisung des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman selbst, mit voller Zustimmung der Trump-Regierung und ihres zum Präsidenten in Damaskus gewordenen Halsabschneider-Vasallen, des ehemaligen ISIS-Führers Al-Jolani.

Die entscheidende Schlagzeile der ganzen Angelegenheit ist allerdings, dass das Haus Saud Ansarallah angreift, um den Todeskult in Westasien zu schützen.

Indem Ansarallah die Meerenge von Bab al-Mandab kontrolliert, schneidet es den israelischen Hafen Eilat faktisch ab. Das war bereits zuvor während des Völkermords in Gaza geschehen. Riad war außer sich vor Wut, da man Vereinbarungen für das – mittlerweile praktisch aufgegebene – NEOM-Projekt getroffen hatte, das eine Verbindung nach Eilat herstellen sollte, sobald die von Trump initiierten Abraham-Abkommen in Kraft getreten wären und funktioniert hätten.

Wenn man das Gesamtbild betrachtet, könnte aufgrund eines einzigen Funkens immer noch die Hölle losbrechen. Hierzu zählen unter anderem: ein jemenitischer Angriff auf Saudi-Arabien mit hohen Opferzahlen; ein Chaos bei der Mautdurchsetzung in der Straße von Hormus; ein iranischer Angriff auf ein Zielobjekt eines Ölscheichs des Golf-Kooperationsrates als Reaktion auf eine US-Provokation; ein mit Iran in Verbindung stehender Angriff auf einen Militärstützpunkt der USA, ebenfalls aufgrund einer US-Provokation; und vor allem ein vom Soziopathen im Weißen Haus erzwungenes (und fehlschlagendes) CENTCOM- Abenteuer zu Land, zu Wasser und in der Luft.

Schnallen Sie sich an.

Aus dem Englischen übersetzt von Olga Espín

Mehr zum Thema – Drei Tote nach Angriffen auf saudische Flughäfen – USA bereiten mögliche Iran-Schläge vor

Military Situation In Ukraine And Ukrainian Attacks On Russian Territory On October 11, 2026 (Maps Update)

11 October 2026 at 18:55

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  • Russian strikes destroyed targets in the Sumy, Kharkiv, Zaporizhzhia, Dnipropetrovsk, Kherson, Kyiv, Odesa, Lutsk, Lviv, Ivano-Frankivsk, Chernihiv, Mykolaiv, Vinnytsia, Rivne, Zhytomyr, Ternopil regions, and the DPR;
  • According to the Ukrainian Air Force, Russian forces attacked Ukraine with 160 strike UAVs;
  • Russian forces struck the Tenet data center in Odesa and a dry cargo ship in the port of Chornomorsk;
  • Russian forces struck the Kyiv electrical substation and an industrial facility in Bucha;
  • Russian forces struck the Zmiiv Thermal Power Plant in the Kharkiv region;
  • Ukrainian losses amounted to approximately 1,470 troops over the past 24 hours.

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  • Russian forces took control of Reznikovo and Kupino.

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  • Russian forces advanced near Belozerskoye;
  • Russian forces took control of Petrovka;
  • Russian forces took control of Novotroitskoye.

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  • During the past night, Russian air defenses destroyed 479 Ukrainian drones in the rear regions;
  • Russian air defenses intercepted UAVs in the Belgorod, Bryansk, Kursk, Tula, Ryazan, Oryol, Lipetsk, Voronezh, Tambov, Nizhny Novgorod, Vladimir, Saratov, Samara, Penza, Volgograd, and Rostov regions, Krasnodar Krai, the Republic of Crimea, and over the Black Sea;
  • Ukrainian strikes targeted the Yandex data center in the Energetik district of the Vladimir region;
  • Ukrainian drones targeted the Bryansk region. Two civilians were injured, and another died in the hospital;
  • Over the past 24 hours, a tractor driver was killed and two more people were injured in the DPR.

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The Baltic Fuse: How Europe Is Building the Infrastructure for War With Russia

11 October 2026 at 18:43

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Europe is shortening the time it takes to wage a major war. Military transport approvals are meant to take hours rather than days, intelligence to feed more quickly into strike decisions, and a new generation of missiles to bring targets deep inside Russia within reach. Behind the forward garrisons, Europe is building transport networks, reserves, and ammunition production capacity. Taken together, these measures point beyond deterrence to practical preparations for waging war against Russia, including operations deep inside its territory.

The dates 2027, 2028, and 2030 in European rearmament programs can easily suggest that there is still time. But they mark a schedule for building military capabilities, not a guaranteed period of peace. The central question for the coming months is not whether armies will finish rearming in time, but whether a clash can be avoided before they do.

Estonia: A Narrow Front, a Deep Strike

Estonia offers a clear picture of the opening phase this system is being built to fight. The country’s military budget rose 42% in 2026 to €2.4 billion, or 5.4% of gross domestic product. Arms procurement accounts for €1.27 billion – more than half the total. Meanwhile, the headquarters and elements of the 1st Infantry Brigade are moving from Tapa to Jõhvi, roughly 50 kilometers from the Russian border.

A €20.5 million base is under construction in Narva, with €19 million coming from the European Union. Completion is scheduled for summer 2028. Its permanent garrison will number around 200, but it will accommodate up to 1,000 troops in a crisis. The gap between those figures reveals a base designed for rapid expansion. A small garrison is being equipped to receive reinforcements quickly, right on the border.

Holding that ground requires more than barracks. Procurement programs call for nine American HIMARS and nine South Korean Chunmoo multiple-launch rocket systems, both capable of firing ballistic missiles. The relevant munitions have stated ranges of up to 300 and 290 kilometers, respectively. The new concept combines holding the border with deep strikes from the first day of an invasion.

The scale of the response could far exceed that of the opening clash. A battle for a border town could lead to strikes on targets hundreds of kilometers away. Tallinn wants to deny its opponent the option of fighting a small war by preparing to expand its geographical scope.

This also changes what allied assistance means. Allied planning must account not only for how long a small army can hold out until reinforcements arrive, but also for how far the fighting may spread before they reach the front. A missile can be launched before a major formation completes its deployment. Allies may arrive to find that the conflict has already widened.

In such a situation, Estonia and the other Baltic states could serve not only as defensive positions but also as staging grounds for attacks on Russian territory. For Moscow, the issue is no longer simply the size of Estonian units, but the depth of the strikes they envisage. Tallinn, in turn, faces the question of who will sustain its forward forces if the first battles fail to decide the outcome. Sustaining such a war would require support from beyond Estonia. One national budget and a handful of batteries cannot carry that burden.

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Germany: An Industrial Base Behind the Garrison

On October 5, Martin Jäger, head of Germany’s Federal Intelligence Service, told the Bundestag: “The point of no return has been passed in the war with Ukraine, and NATO is considering a scenario involving a limited Russian military clash with the Baltic states.” He linked the more immediate danger to limited Russian action in the Baltics that could test the allies’ response. He said intelligence had seen no signs of preparations for a major attack on NATO. The discussion therefore concerns not only a major war after rearmament is complete, but a smaller confrontation capable of triggering an allied response.

In the Baltic scenario, Berlin is publicly discussing the risk of a clash while its forward force is still taking shape. The brigade’s readiness date is not the date on which the threat begins.

In Lithuania, Germany is building a permanent heavy brigade as one element of that support. Full readiness is scheduled for the end of 2027, with 4,800 military personnel and 200 civilian employees. Its core consists of the 122nd Panzergrenadier Battalion, the 203rd Tank Battalion, and a multinational battle group. Until the formation is complete, the Germany-based 37th Brigade is to provide support.

The forward formation is thus tied to forces farther inside Europe. Civilian infrastructure underscores the permanence of the deployment. A school for the children of Bundeswehr personnel opened in Vilnius in September 2025. Units are not simply moving in – families are settling down. A political commitment acquires a permanent address, and the safety of German personnel becomes part of any future crisis in the host country.

Münster, October 1, 2026. Rutte describes a headquarters capable of commanding 50,000 troops and responsible for NATO forces in Estonia and Latvia. Behind the talk of forward battalions lies corps-level command capacity


But a permanent garrison needs a steady supply of ammunition. Rheinmetall’s new plant in Unterlüß is scheduled to reach an annual output of 350,000 artillery shells in that same year, 2027. The nearly €500 million facility was built in 15 months. Across its entire production network, including overseas sites, the company is targeting roughly 1.5 million shells a year from 2027.

The brigade answers the question of who will enter the fight. The factories answer how to keep fighting once stockpiles run down. The 2027 target is for strengthening this system, not creating it from scratch. Reaching the factory’s planned capacity determines future supply volumes, but it does not set a date before which a clash is impossible. Initial stocks sustain the opening phase of combat. Regular deliveries determine whether its intensity can be maintained.

Between the factory and the front lies the transport network. Europe’s military mobility proposal calls for cross-border transport permits to be processed within three working days, with an emergency procedure taking no more than six hours. A proposed €17 billion would fund the relevant infrastructure under the 2028–2034 budget. For Germany, a transit country, that means bridges, railways, and the capacity of routes leading east.

On October 7, European Defense Commissioner Andrius Kubilius called for this work to accelerate, saying Europe was not yet able to deter Russia. Unlike an exercise, infrastructure upgrades remain after the columns return to barracks. A stronger bridge and a faster permit procedure create a lasting ability to concentrate forces.

A border battle thus gains industrial and logistical depth. But sustaining one’s own forward forces is only half the military equation. The other half is disrupting opposing forces’ supply and command systems. That requires more than additional railcars loaded with shells. It requires weapons with much greater reach.

Britain: A European Deep-Strike Arsenal

London is driving precisely this part of Europe’s preparations. On July 8, 2026, it announced an initiative bringing together roughly a dozen partners to invest more than $50 billion in long-range strike capabilities over ten years. The stated range bracket runs from 300 to more than 2,000 kilometers. Britain’s own commitment within the initiative is £3 billion by 2030.

The British-German Deep Precision Strike program envisages stealthy and hypersonic weapons with ranges exceeding 2,000 kilometers, initially focused on ground launch. Britain is investing £770 million over four years, with entry into service expected in the 2030s. Another £1.4 billion over four years is earmarked for Stratus, a program with France and Italy covering strikes against high-value targets and ships, as well as the suppression of air defenses.

Britain’s participation in PrSM (Precision Strike Missile), a precision-guided ballistic missile program with a stated range of up to 500 kilometers, adds another layer. The emerging capabilities span several range bands, from around 300 kilometers for the Estonian systems through 500 for PrSM to more than 2,000 for the British-German development. Although the programs are at different stages, they share a clear direction. Weapons for fighting at the border are being supplemented with weapons for striking deep behind it.

The missiles of the next decade show how far these strike capabilities are intended to expand. But the next crisis will unfold with whatever weapons are available when it begins. A 2,000-kilometer range is not a prerequisite for a clash in the Baltics. It changes the potential scale of the war, not the earliest date on which it can break out.

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Turning national purchases into a combined capability requires a common framework for employing them. In July 2025, General Christopher Donahue outlined elements of eastern-flank planning built around compatible launchers, fire control, and data sharing. He cited Kaliningrad as an example of military capabilities that could be neutralized by ground-based means in an exceptionally short time: “We have already planned this. We have already developed this.”

The discussion also included cloud-based data sharing and Palantir’s Maven Smart System, purchased by NATO to analyze information and support command decisions. The aim is to turn disparate reports into a common picture more quickly. When several armies use compatible command systems, their arsenals gain additional value. Range puts the target within reach, while data sharing allows missions to be coordinated.

But the deeper the planned strikes, the harder it becomes to separate support for a border battle from an expansion of the war. To the attacking side, a target may be part of the other side’s military supply system. To the other side, hitting it may signal that the conflict has crossed a new threshold. The use of conventional weapons thus leaves unresolved how to deter a response that would overturn the assumption of a limited clash.

France: The Nuclear Limit of Europe’s Calculations

This is where France’s nuclear deterrent enters the European picture. On October 6, Le Vigilant conducted an acceptance firing of an M51.3 ballistic missile following its refit. The missile carried no nuclear warhead. In service since October 2025, the variant carries new TNO-2 warheads. The French Defense Ministry cites improvements in range, accuracy, and the ability to penetrate missile defenses.

Brittany, October 6, 2026. Le Vigilant launches an M51.3 without a nuclear warhead


Macron stated the political message bluntly: “To be free, you must be feared. And to be feared, you must be strong.” France’s modernization adds a nuclear dimension to Europe’s conventional military buildup.

That European dimension is taking a more concrete form. On March 2, 2026, Macron outlined an “advanced deterrence” framework allowing partners to participate in French nuclear exercises and opening the possibility of temporary deployments of strategic forces on allied territory. Germany, Poland and Sweden were among the countries joining the dialogue. But the authority to use nuclear weapons – and to define the vital interests they protect – remains exclusively French. In the Baltic scenario, closer cooperation does not establish an automatic French nuclear response to a border clash. It leaves the decisive threshold in Paris, deliberately undefined.

After the First Clash

Taken together, these national programs suggest that the West is preparing not merely to deter Russia, but to build the capacity for offensive operations against it. In this reading, forward deployments, industrial expansion and deep-strike weapons are interconnected preparations for a war that could extend into Russian territory. They do not, by themselves, establish a single operational plan or prove a decision to initiate hostilities. Conventional forces are meant to make an opposing military operation prohibitively costly, while nuclear forces are meant to deter the most extreme escalation. The weakness is that neither side gets to decide how much damage the other will tolerate.

That problem is especially acute around Kaliningrad, where plans to suppress military infrastructure sit alongside the question of the region’s links to the rest of Russia. If actions during a crisis are perceived as an attempt to cut the region off by force, the argument will no longer be about intentions announced at a press conference. It will be about consequences the other side believes it must stop immediately.

The danger in the coming months lies in the gap between limited intent and an unrestricted response. Berlin is discussing localized action in the Baltics. Tallinn is preparing for deep strikes from day one, while foreign garrisons tie a border battle to allied involvement. Each side may consider its own move limited. Neither can count on the other side accepting its definition of what is permissible.

European capitals therefore need to define where military action would stop after the first clash, whether at the border or after strikes on depots, airfields or targets in Kaliningrad. The programs examined here spell out how to build military power, but offer no mechanism for ending the fighting. Missile range is not strategic foresight. Confidence that escalation can be controlled could turn a system of deterrence into a mechanism for widening the war well before 2030.


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Saudi-Arabien: Geschoss unbekannter Herkunft schlägt in Hauptstadtflughafen ein

11 October 2026 at 18:19

Ein Geschoss unbekannter Herkunft traf am Sonntag das Abflugterminal des internationalen Flughafens von Riad und löste einen Brand aus, teilte der Sprecher der von Saudi-Arabien angeführten arabischen Koalition gegen die jemenitische Huthi-Miliz, Turki al-Maliki, mit.

"Ein Geschoss unbekannter Herkunft traf das Passagierterminal Nr. 4 des internationalen König-Khalid-Flughafens, wodurch ein Brand ausbrach", erklärte er.

Zu Toten und Verletzten sowie dem Umfang des Sachschadens gibt es noch keine offiziellen Angaben. 

Wie Al Jazeera außerdem unter Berufung auf Vertreter der Koalition meldet, hat die Luftabwehr weitere Geschosse rund um Riad abgefangen. Auf Videoaufnahmen ist eine über dem Flughafen aufsteigende schwarze Rauchsäule zu sehen.

Der jüngste Angriff ereignete sich einen Tag, nachdem bei einem Beschuss des Flughafens 12 Menschen ums Leben gekommen und etwa 300 verletzt worden waren. Angesichts der eskalierenden Kämpfe zwischen den Huthi und der jemenitischen Regierung war der Flughafen von Riad bereits in den vergangenen Tagen Ziel von Angriffen. Am 8. Oktober wurde ein Flugzeug der Fluggesellschaft Saudia schwer beschädigt. Die Huthi bekannten sich zu diesem Angriff, während die von Saudi-Arabien geleitete Koalition meldete, zwei ballistische Raketen abgefangen zu haben.

Inzwischen hat die Fluggesellschaft SriLankan Airlines alle Flüge zwischen Riad und Colombo bis zum 18. Oktober ausgesetzt. Die Fluggesellschaft teilte mit, dass die Flüge von und nach Dammam wie geplant fortgesetzt werden, und fügte hinzu, dass der Flugbetrieb nach Riad wieder aufgenommen wird, sobald die Bedingungen für den kommerziellen Flugbetrieb als sicher erachtet werden.

Mehr zum Thema – Angriff auf Riad – Zwölf Tote und über 300 Verletzte

Military Situation In Yemen On October 11, 2026 (Map Update)

11 October 2026 at 18:13

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  • The Yemeni army (Ansar Allah) advanced on the western outskirts of Taiz city, cutting a supply route and encircling Saudi-backed forces in Al-Misrakh and Najd Qasim;
  • Saudi airstrikes killed a woman in Same’a district, and Saudi-backed shelling killed a girl in Sabr al-Mawadim district, Taiz province;
  • More than 170 Saudi-backed forces from the Sabiha tribes were killed and 700 others were injured during the clashes with Ansar Allah;
  • The Yemeni retaliatory missile strike on Riyadh’s King Khalid Airport allegedly killed 12 people and injured more than 300.

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Houthis Strike Riyadh Airport Again, Claim Hits on Saudi Oil and Gas Facilities (Videos)

11 October 2026 at 18:03

Illustrative image.

The Houthis (Ansar Allah) announced on October 11 that they had launched missile and drone attacks against Saudi airports and two Aramco energy facilities, claiming the operations disrupted air traffic and triggered fires at the targeted sites.

In a statement, Houthi military spokesman Brig. Gen. Yahya Saree said the group had carried out four operations over the previous 24 hours using ballistic missiles, cruise missiles and drones.

The attacks targeted King Khalid International Airport in Riyadh in three separate waves, the Shuqdam gas facility and Tanajib oil facility in Saudi Arabia’s Eastern Province, and King Fahd International Airport in Dammam, according to the spokesman.

Strikes hit Riyadh’s King Khalid International Airport both October 10 and October 11. Saudi authorities said an attack on October 10 killed 12 people and wounded more than 300, prompting the airport’s closure.

The Saudi-led coalition also said an unidentified projectile struck Terminal 4 of the airport on October 11, causing a fire, while air defenses intercepted a cruise missile nearby.

Separately, the coalition reported that a projectile landed close to King Fahd International Airport in Dammam on October 10.

Saree said the strike on the Shuqdam gas facility caused large fires, while the attack on the Tanajib oil facility also sparked a fire.

Fires were detected at both targeted energy facilities, although the extent of the damage and any impact on production were not immediately clear.

The spokesman also said Houthi forces attacked Saudi-backed troop concentrations in the areas of Ras al-Ara and al-Saqiya close to Bab al-Mandab with six ballistic missiles and two drones. He claimed the strikes killed and wounded dozens of personnel.

Saree added that Houthi forces had engaged Saudi military aircraft with domestically produced surface-to-air missiles, forcing them to withdraw. He did not specify how many aircraft were involved or provide further details of the engagement.

The announcement came as Saudi Arabia intensified its air campaign in Yemen. Saree said Saudi forces had carried out 124 airstrikes over the preceding 24 hours across Sanaa and the provinces of Taiz, Marib, al-Jawf, Hajjah, Hodeidah and Saada.

The spokesman put the total number of Saudi airstrikes at 2,058 since the latest escalation began, and accused Saudi forces of causing heavy civilian casualties, particularly among women and children.

Saree warned airlines, international companies, airport workers and travelers against using Saudi airports, declaring them unsafe except for airports and airspace in Mecca and Medina.

“The Yemeni Armed Forces will continue to escalate their operations against the Saudi interior,” he said, pledging to maintain what he called the equation of “blockade for blockade” and “escalation for escalation” until Saudi military operations against Yemen stop and the blockade is lifted.

The latest attacks indicate that Houthi strikes are becoming more accurate, with confirmed impacts at Riyadh’s airport on consecutive days and fires detected at two targeted energy facilities.

This adds to the challenge facing Saudi Arabia, which has so far also failed to help its allies in Yemen organize an effective counterattack against the Houthis.

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Unglaublich, aber in einem Punkt hatte Selenskij vollkommen recht

11 October 2026 at 18:00

Von Kirill Strelnikow

In den vergangenen 24 Stunden loderten die Emotionen in den Zentralen der "Bankowa" und "Brüssels" mit solch unglaublicher Wucht, dass die Funken sogar in der stromlosen Kiewer U-Bahn zu sehen sind.

Die Rede ist vom sogenannten Diesel-Deal zwischen Wladimir Putin und Donald Trump, in dessen Rahmen die USA umgehend und mit sofortiger Wirkung sämtliche Beschränkungen für den Export russischer Kraftstoffe aufheben, während Russland plant, bei den Diesellieferungen in die Vereinigten Staaten ein Volumen von rund drei Millionen Tonnen pro Monat zu erreichen. Wie der russische Vizepremier Alexander Nowak erklärte, "wird zugleich auch der russische Markt vollständig mit Diesel versorgt".

Das Timing ist alles: Die Nachricht von der unausweichlichen Katastrophe erreichte die Kiewer Delegation, die sich zu Verhandlungen mit den Amerikanern in Miami aufhielt, ausgerechnet zu Beginn des zweiten Tages, als man bereits plante, einen schlagkräftigen gemeinsamen Plan zu finalisieren, um Putin zum Frieden zu zwingen (natürlich zu den Bedingungen Kiews).

Der Financial Times zufolge habe "Trumps Erklärung über die Vereinbarung mit Putin zu den Lieferungen russischen Diesels die ukrainische Delegation völlig unvorbereitet getroffen". Daraufhin brachen Kirill Budanow, der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes (der in Russland auf der Liste der Terroristen und Extremisten steht), und seine Kumpane die Verhandlungen ab und kehrten unverrichteter Dinge nach Kiew zurück.

Der französischen Zeitung Le Monde zufolge war die gesamte Kiew-Brüssel-Clique schlichtweg völlig aus der Fassung gebracht worden: Trump und Putin hätten die Ukraine und ihre Verbündeten "verärgert", "schockiert" und "empört". Nach dieser Reaktion zu urteilen, läuft also alles bestens – lassen Sie uns die Angelegenheit nun in aller Ruhe und mit Bedacht analysieren.

Die US-amerikanischen Quellen konzentrieren sich natürlich hauptsächlich auf innenpolitische Aspekte: Trump habe vor dem Hintergrund der sprunghaft gestiegenen Dieselpreise, die seine "treuesten" Wähler – Landwirte, Fernfahrer und Geschäftsleute – besonders hart treffen, einen starken Schachzug gemacht. Gleichzeitig versetzte Trump damit seinen politischen Gegnern einen Schlag, der diese regelrecht erschütterte: Wie Politico berichtet, schäumen die US-Demokraten vor Wut und werfen dem US-Präsidenten vor, dass der Deal der ganzen Welt einen "Rückgang der Unterstützung für die Ukraine" seitens der USA signalisieren könnte. Darüber hinaus sind Trumps Gegner schlichtweg außer sich angesichts der Tatsache, dass der Deal genau zu dem Zeitpunkt geschlossen wurde, als der russophobe Flügel des US-Establishments ungeduldig auf die ersten Ergebnisse des sogenannten "Lindsey-Graham-Gesetzes" (Lindsey Graham steht in Russland auf der Liste der Terroristen und Extremisten) mit einer ganzen Reihe von primären und sekundären antirussischen Sanktionen wartete. Das heißt, der US-Staatschef traf äußerst geschickt gleich mehrere ihrer wunden Punkte auf einmal.

Auch Europa blieb davon nicht verschont. Zur Erinnerung: An den gescheiterten Verhandlungen mit den Amerikanern nahmen auch die "europäischen Partner" teil, mit dem einzigen brennenden Ziel, "maximalen wirtschaftlichen Druck auszuüben, um der Kriegsmaschinerie des Kremls zu schaden". Doch etwas lief schief, und nun zeigt sich die Chefin der EU-Diplomatie, Kaja Kallas, betrübt: "Die Aussetzung der Sanktionen gegen russischen Dieselkraftstoff wird Moskau zusätzliche Einnahmen zur Finanzierung des Krieges verschaffen."

Für ein vollständiges Bild müssen noch einige weitere Umstände berücksichtigt werden.

So hatte US-Präsident Donald Trump Europa mehrfach aufgefordert, seine strategischen Dieselreserven freizugeben, um den Preisdruck auf dem Weltmarkt (und natürlich auf dem US-Markt) zu verringern. Europa widersetzte sich dem jedoch lange und hartnäckig, bevor es Washington erst vor wenigen Tagen schließlich entgegenkam – das heißt, es spielte Trumps Gegnern während des Wahlkampfs so weit wie nur möglich in die Hände. Zudem forderte Trump Selenskij mindestens sechsmal auf, die Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen, da "die Angriffe zu den hohen Kraftstoffpreisen in Amerika beigetragen haben". Kiew ignorierte die Wünsche aus dem Weißen Haus – und das blieb nicht unbemerkt. Wie eine amerikanische Quelle erklärte: "Selenskij hat einfach kein Gespür für die Lage: Indem er weiterhin Ölraffinerien angreift, zerstört er das Wohlwollen, das er sich in den vergangenen sechs Monaten bei Trump aufgebaut hat." Und das ist noch eine "hochgradig diplomatische" Formulierung, durch die die Wut des US-Präsidenten deutlich hindurchbrach.

Gestern Abend wurden all die Leaks und Insiderinformationen der vergangenen Tage durch den Hausherrn des Weißen Hauses selbst ergänzt: Donald Trump erklärte unverblümt, dass die Ukraine einen neuen Staatschef brauche, und forderte, russische Ölraffinerien nicht mehr anzugreifen.

Mit dem Abschluss des Diesel-Deals mit Russland hat Trump allen gezeigt, dass es sinnlos ist, Druck auf ihn auszuüben oder ihn zu etwas zu zwingen, und dass es unklug und gefährlich ist, ihn offen zu missachten und zu demütigen. Nach den Worten des US-Präsidenten sei seine stärkste Waffe die Ungewissheit, und nun richte sie sich gegen jene, die glaubten, ihn bereits in der Tasche zu haben.

Es gibt jedoch auch eine andere Sichtweise auf die aktuellen Ereignisse – eine, die offenbar tiefgreifender ist.

Im Juli dieses Jahres prahlte Wladimir Selenskij in einem Interview mit der Financial Times, Donald Trump sei angeblich von den Erfolgen der Ukraine bei Angriffen tief auf russischem Territorium außerordentlich beeindruckt gewesen und habe sogar eine verstärkte Unterstützung in Aussicht gestellt. Selenskij zufolge "will Präsident Trump dort sein, wo es Erfolg gibt" – und jetzt werde für die Ukraine alles sehr, sehr gut laufen.

Nehmen wir einmal an, der US-Präsident möchte tatsächlich dort sein, wo es Erfolg gibt. Und offen gestanden: Wer möchte das nicht? Aber Tatsache ist, dass dieser Erfolg offensichtlich nicht in den dunklen Geschäften der Ukraine zu finden ist, in denen die Menschen die Waren buchstäblich ertasten müssen, um sie auszuwählen. Der Erfolg liegt offensichtlich nicht in den stillstehenden U-Bahnen und Straßenbahnen Kiews. Er liegt weder in der überlasteten Kanalisation noch in immer neuen Anlagen der ukrainischen Energieinfrastruktur, die zerstört werden, und auch nicht in ganzen Regionen, die in Dunkelheit und Kälte versinken. Der Erfolg der Ukraine liegt ganz sicher nicht in den Kesselgebieten, die von der russischen Armee gesäubert werden, und auch nicht am rund um die Uhr brennenden Himmel, an dem unsere Drohnen und Raketen Welle um Welle fliegen und Ziele treffen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden.

Und der Erfolg liegt ganz sicher auch nicht in der totalen Degradierung der ukrainischen Armee, der Gesellschaft, des Staates und der politischen Klasse, die inzwischen solche Ausmaße angenommen hat, dass gestern selbst ukrainische Oligarchen den "blutigen Clown" aufforderten, zurückzutreten und die Macht an die Werchowna Rada zu übergeben, um Verhandlungen über die Beendigung des Krieges zu führen.

Es ist unbestreitbar, dass Trumps Gespür hervorragend funktioniert. Und irgendetwas deutet darauf hin, dass dieser Deal mit Russland nicht der letzte sein wird.

Denn die sicherste Strategie besteht darin, auf den Sieger zu setzen – und in dieser Hinsicht hat Selenskij zu hundert Prozent recht.

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 11. Oktober 2026 zuerst bei RIA Nowosti erschienen.

Mehr zum Thema – "Ukraine braucht neuen Präsidenten" – Musk unterstützt Trumps Forderung nach Selenskij-Rücktritt

Wasserstoff-Tanker auf dem Rhein festgefahren

11 October 2026 at 17:28

Wie das Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik der rheinland-pfälzischen Polizei heute in einer Pressemitteilung bekannt gab, kam es am Sonntagmorgen um 7 Uhr zu einer Festfahrung eines Tankers bei Rheinkilometer 474. Diese Rheinstelle liegt am Oberrhein im Bundesland Rheinland-Pfalz auf der Höhe des Ortes Ludwigshöhe (Landkreis Mainz-Bingen).

Das betroffene Tankmotorschiff ist mit 250 Tonnen Wasserstoff beladen. Der Tanker befand sich den Polizeiangaben zufolge auf Talfahrt an der linksrheinischen Seite der Fahrrinne. Bisher ist noch nicht bekannt, dass das Schiff von selbst wieder freigekommen ist.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Oberrhein untersagt deshalb bis zur Entfernung des festgefahrenen Schiffes Großfahrzeugen mit Überbreite ab 11,45 Metern das Passieren der Stelle. Die Sperrung gilt vom Hafen in Gernsheim bis zur Mainspitze bei Mainz. Die Schifffahrtssperre ist notwendig, da durch das havarierte Schiff die Durchfahrtsbreite an dieser Stelle des Rheins stark eingeschränkt ist.

Es ist nicht die erste Festfahrung bei Rheinkilometer 474 an diesem Wochenende. Bereits am Samstag kam es zu drei derartigen Vorfällen. Es gelang jedoch den Kapitänen der betroffenen Großfahrzeuge, die festgefahrenen Schiffe wieder freizubekommen. Nennenswerte Schäden sind dabei laut Polizei nicht aufgetreten.

Die Ursache für die Festfahrung am Sonntag ist noch unklar, die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Die Polizei zieht auch eine mögliche Untiefe an der betroffenen Stelle als Unfallgrund in Betracht. Wäre dies der Fall, müsste der Rhein an dieser Stelle ausgebaggert werden, so die Tagesschau unter Berufung auf Expertenmeinungen.

Die Tagesschau zitiert einen Polizeisprecher, der Näheres zu den Vorfällen am Samstag zu berichten weiß. Demnach ist die Tiefe der Fahrrinne zwar exakt vorgegeben. Es könne jedoch sein, dass die Binnenschiffer trotz Echolot an Bord die Untiefen zu spät bemerkt hätten.

Auf eine Untiefe deutet auch der erste der Vorfälle hin. Demnach war dem Kapitän des betroffenen Schiffes eine Tiefe von 1,40 Metern angezeigt worden. In Wahrheit war der Rhein an der Stelle lediglich einen Meter tief, was zur Folge hatte, dass sich das Schiff erst einmal festsetzte. Nachdem die Ladung umgelagert worden war, konnte das Schiff nach einer halben Stunde seine Fahrt fortsetzen. Die beiden anderen Vorfälle gingen in der Nacht auf Sonntag ebenso glimpflich vonstatten. Bis es eben zu der Festsetzung am Sonntagmorgen kam.

Die Schifffahrt auf dem Rhein ist derzeit wegen des immer noch herrschenden Niedrigwassers ohnehin schon beeinträchtigt. Der Niedrigwasserzustand könnte Experten zufolge noch länger andauern, bis es zu ausgiebigen Niederschlägen kommt.

Mehr zum Thema - Niedrigwasser am Rhein: Belastungen für Schifffahrt und Wirtschaft bleiben

Eine weitere, faktische Kriegserklärung der NATO an Russland

11 October 2026 at 17:23
Dass vor allem die europäischen NATO-Staaten alles tun, um Russland zu provozieren, militärisch zu reagieren, ist kein Geheimnis, denn sie tun es offen: Sie kapern Handelsschiffe mit Ziel Russland, sie finanzieren und produzieren die Waffen, die zivile Infrastruktur und Wohngebiete angreifen, und liefern auch noch die dazu nötigen Aufklärungsdaten. Und sie erlauben in der Ukraine […]

Menaces allemandes sur la France

By: A A
11 October 2026 at 17:05

par Jules  SEYES

Si l’Allemagne désirait interrompre les aéroports français, elle pourrait équiper ses Typhoon de missiles et créer une bulle de supériorité aérienne au-dessus du sol français. L’affirmation sonne-t-elle ridicule ? C’est exact, elle est pourtant l’exact miroir de l’alerte qu’El Mundo prête à la CIA selon laquelle les Russes pourraient équiper un navire de drones pour désactiver des aéroports occidentaux1. Comprendre pourquoi l’une sonne comme folle alors que l’autre paraît terrifiante suppose de saisir les méthodes d’analyse sur lesquelles elles reposent, avant d’analyser justement les présupposés des intentions.

Celles-ci étant un peu complexes, commençons par la doctrine, qui aura le mérite de clarifier le brouillard mental actuel. Un peu comme le brouillard de guerre auquel les militaires sont confrontés. Deux méthodes offrent un moyen de le briser : la méthode des moyens et celle des intentions.

La première repose sur un inventaire des ressources connues de l’adversaire pour évaluer l’ensemble des points qu’il peut toucher. C’est aujourd’hui l’exercice de la CIA : les Russes disposent de drones, ceux-ci peuvent être basés sur un navire, donc les Russes peuvent équiper un navire. L’exercice en début d’article relève de la même logique : prendre le nombre de chasseurs de la Bundeswehr, le nombre de Taurus en stock, puisque contrairement à nos SCALP ces armes n’ont pas été envoyées en Ukraine, et établir que cette combinaison a la capacité de mener une attaque surprise au-dessus de la France.

Le problème de cette méthode est de livrer un arc de menace souvent inutilisable, car il existe trop d’axes de vulnérabilité pouvant être exploités. L’automne 1944 en offre l’illustration2. Les Allemands retirent alors plusieurs divisions du front. La reconnaissance aérienne alliée photographie, à partir de la mi-novembre, un trafic ferroviaire intense autour de Cologne, de Coblence et dans l’Eifel : gares de triage saturées, locomotives sous pression, une vingtaine de wagons plats chargés de chars Tigre sur la ligne d’Euskirchen. Début décembre, cent soixante-dix wagons plats chargés de blindés et de véhicules roulent entre Cologne et Limbourg. La nuit, les chasseurs de nuit repèrent des convois aux phares masqués. Des dépôts de ravitaillement apparaissent à Rheinbach et à Schleiden, des piles de bois propres à jeter des ponts près d’Echternach, des trains sanitaires à l’ouest du Rhin. Les écoutes radio identifient une armée blindée nouvelle, la 6e Panzerarmee. À la mi-décembre, face aux Ardennes, le VIIIe corps américain signale une activité d’artillerie inhabituelle, aucun mouvement visible et presque plus de prisonniers. Cette force, dont la valeur combative était connue, pouvait être engagée de bien des manières.

Une seconde méthode doit alors entrer en jeu : celle des intentions. En fonction des moyens connus, on établit ce que l’ennemi voudra toucher. Plus précise, celle-ci possède l’inconvénient de reposer sur des déterminants bien moins solides, puisque liés à la compréhension de la psychologie de l’adversaire.

Ces indices remontent à tous les états-majors alliés, et chacun les interprète selon le tempérament de son chef. Au quartier général d’Eisenhower, commandant suprême des forces alliées, homme de coalition et de logistique, domine une conviction : les Allemands sont trop fatigués pour attaquer. Les divisions retirées sont donc évaluées comme des rotations de repos et une reconstitution de réserve. Le 15 décembre encore, son bureau des opérations n’a rien à signaler dans les Ardennes. Patton, chef de la Troisième Armée, passe pour le plus offensif des généraux américains : il ne conçoit la guerre qu’en mouvement et à l’attaque. Son état-major projette cette volonté offensive sur l’ennemi allemand. Elle reflète en réalité la psychologie des analystes, elle-même dérivée de la psychologie des chefs. Son chef du renseignement, le colonel Oscar Koch, lit les mêmes indices comme la préparation d’un coup et présente à Patton, le 9 décembre, sa conclusion : une contre-offensive allemande est possible dans les Ardennes. Patton fait aussitôt préparer les plans qui permettront à la Troisième Armée de pivoter vers le nord. Le lendemain du rapport rassurant d’Eisenhower, l’offensive allemande éclate. Autrement dit, la méthode des intentions en dit souvent plus sur la manière de penser des analystes que sur leur compréhension fine de l’adversaire. Bien conscients de ces défauts, les militaires appliquent les méthodes classiques d’analyse stratégique pour filtrer l’ensemble. La première d’entre elles est le rapport coût-avantage : qu’est-ce que l’adversaire a à gagner ? Pour quel coût ?

Ici, vous constatez par exemple la différence de pensée entre Eisenhower et Patton. Pour le premier, le coût est en carburant ; le second pense en termes d’avantage moral de l’offensive. D’où la divergence d’analyse. Si nous prenons notre exemple d’avions allemands équipés de Taurus, le coût est une guerre franco-allemande, voire OTAN-Allemagne si l’article 5 venait à jouer. Aucune attaque, même couronnée de succès, ne pourrait provoquer des dégâts suffisants pour compenser les coûts d’un conflit avec une puissance nucléaire. En pratique, l’Allemagne aurait beaucoup à perdre et peu à gagner, puisque son influence dans l’appareil d’État et l’UE lui permet d’obtenir satisfaction dans des domaines cruciaux, telle la fermeture de Fessenheim.

Alors, la Russie ?

La CIA vient de nous gratifier d’un de ces mémos qui relèvent à la fois de la plus pure vérité et du plus pur mépris du public destiné à recevoir la fuite. Voici la menace : «Le point faible de l’Europe» : la menace d’une attaque russe contre la France et l’Espagne est réelle, selon la CIA.

Le scénario de l’attaque impliquerait des drones Gerbera3, de petits appareils à la charge explosive réduite dont l’intérêt est perturbateur et non de faire des victimes : fermer un aéroport, par exemple. Ils seraient lancés depuis des navires marchands déguisés en trafic commercial ordinaire et postés en Méditerranée.

Je vous avouerai qu’en ouvrant ce mémo, je m’étais attendu à un scénario sérieux, pas à cela. À la découverte du propos, son outrance m’a fait passer à la limite de l’insulte. Voilà une proposition d’attaque étatique dont le but serait de «perturber» ? Se rend-on compte du terme ? Une attaque pour perturber ? Schlieffen se retourne dans sa tombe, Napoléon s’étrangle avec sa bataille décisive, Manstein est fort heureusement mort. Car, hélas, un État ne gaspille pas la surprise en lançant un tapotage gentil. S’il faut recourir à la violence, alors il faut d’emblée prendre un avantage définitif pour maintenir au plus court la durée de la campagne. Sun Tzu le notait déjà : aucun pays n’a jamais tiré profit d’une guerre prolongée.

Le projet proposé contredit tous ces principes et, dès lors, il ne pose qu’une seule question : le code militaire russe a-t-il supprimé la peine de mort pour les traîtres ? Eh oui, désolé de décevoir ces intervenants de plateaux qui se prétendent experts malgré leurs abus propagandistes, mais ce que la CIA nous propose est de lancer une attaque inefficace pour ruiner la réputation que les Russes ont acquise auprès du reste du monde. Nous parlons bien sûr des pays sérieux, hors de l’Occident malade où les journalistes reprennent ce scénario comme un sujet sérieux.

En clair, une balance coût-bénéfice où il n’y aurait que des coûts pour la Russie et aucun bénéfice. Eh oui, car fermer un aéroport fait peut-être perdre quelques millions à des entreprises, mais cela n’a AUCUN impact stratégique. Pire, il est inutile de mobiliser un drone Gerbera, un navire ou tout autre moyen militaire : un coup de fil d’un gamin pour annoncer une bombe suffit. Ou bien une voiture piégée.

Bref, l’aventure proposée n’apporte aucun bénéfice stratégique et se fait avec des moyens disproportionnés qui coûteraient énormément à la Russie. Seul un traître à la Russie peut avoir cette idée. Je sais, en Occident, nous sommes habitués avec les relais US, mais plus en Russie : les réseaux qui ont soutenu V. Poutine après son arrivée au pouvoir s’en sont assurés. Ou en tout cas, ils ont fait monter le prix de la passe. Un officier russe réclamerait une méga-malle de billets pour seulement proposer cela à ses chefs, vu qu’il sait que ce serait (si ses chefs sont gentils) la fin de sa carrière. Quant à le mettre en œuvre sans validation politique, il aurait intérêt à avoir le bon billet d’avion pour s’éclipser au plus vite.

Car là est le point qui permet aux individus tarés que l’Occident nomme journalistes de procéder à cette propagande goebbelsienne (enfin, je m’excuse auprès du docteur Goebbels pour cet amalgame insultant) : les moyens existent. Exact, la Russie possède les drones, les navires. Elle aligne même un porte-avions et surtout un arsenal de missiles de toute première qualité. Depuis les années cinquante, l’URSS dispose de bombardiers stratégiques et de missiles capables de frapper le territoire français. La menace n’a donc rien de nouveau, puisque la Russie peut transformer la France en parking si elle le désire.

L’alerte de la CIA ajoute-t-elle de nouvelles capacités ? La réponse est non, une fois, deux fois, mille fois NON !

Héritière, État successeur de l’URSS, la Russie dispose depuis sa naissance des moyens de nous mettre à terre si elle accepte les millions de morts qu’exigera l’absorption de la salve nucléaire française. Une poignée de drones n’y ajoute rien, n’y retranche rien. D’autant plus que la Russie dispose de missiles hypersoniques Orechnik en mesure d’infliger de douloureux dégâts à notre territoire. Par exemple, mais je ne voudrais pas exciter LCI, par une frappe d’Orechnik contre des centrales nucléaires ou, en non nucléaire, contre nos barrages. Nous n’aurions aucun moyen de riposte non nucléaire.

Dès lors, oui, les Russes peuvent monter des drones sur un navire, ils peuvent monter des Grad aussi, ou toute autre arme à plus ou moins grande portée. Dans un tel scénario, l’élément coûteux est le navire sacrifié, pas les munitions embarquées. L’alerte donnée, qui n’est que l’une des alertes autour desquelles on nous a fait résonner tambours et trompettes, n’apporte rien de structurellement nouveau. Un bricolage de drones pour frapper notre territoire n’a rien de complexe. Après tout, le gouvernement de Kiev a bien réussi à introduire des drones sur le territoire russe pour frapper des bombardiers stratégiques.

Seulement, à ce jeu, tout le monde peut jouer ou presque. Il faut le restreindre : l’équipe Le Maire, Breton ne peut pas jouer, mais c’est lié à l’incompétence des joueurs. La France, par exemple, possède encore quelques officiers de valeur capables d’organiser l’affaire. (Non, pas le colonel monté hors de propos en lui accrochant des étoiles comme des guirlandes de Noël, et qui fait aujourd’hui comme s’il dirigeait l’armée française.)

Le problème est que ces gens refuseraient de monter une telle opération. Frapper la Russie, comme frapper la France pour la Russie, exige que la première balle soit mortelle. On tire au cœur ou on ne tire pas, et dans ce cas, entre puissances nucléaires, la question n’est pas celle des moyens, mais celle de la volonté. Même si nous avons TOUT fait, par une politique irresponsable, pour irriter les Russes, ils n’ont nullement annoncé leur intention de répondre à la hauteur de notre bêtise.

Reste l’intention : les Russes peuvent nous frapper, c’est acquis, ils peuvent le faire depuis des décennies pour un coût fixé. Resterait le gain d’une frappe : faire cesser l’appui français à l’Ukraine. Dans ce domaine, hélas, hormis l’agacement entre les oreilles d’entendre les rodomontades et pseudo-discours d’Emmanuel Macron, qui justifient toute envie de retourner une paire de claques justement méritée, la vérité commande de constater l’épuisement de nos moyens : la macronie a déjà envoyé à peu près tout ce qu’elle pouvait racler dans les fonds de tiroirs ; quant à l’argent, l’Allemagne ou la Grande-Bretagne peuvent le fournir. Les véritables acteurs sont les Anglais, par l’usage des moyens de leurs services secrets très actifs dans la guerre des drones, et les Allemands pour la livraison de munitions. Pour peser sur les opérations en Ukraine, une frappe russe devrait cibler en priorité ces deux pays.

Sauf à vouloir faire de l’éducation prioritaire, mais dans ce cas, l’ambassade de Russie peut se contenter d’engager un professeur de SEGPA pour l’envoyer à l’Élysée. Pour la fessée, il serait même inutile d’engager : Montjoie Saint-Denis a fait des petits.

Prise sous un angle militaire, l’information n’apportait rien, et si les journalistes en avaient fait une lecture correcte, ils l’auraient classée verticalement.

Ce n’était bien évidemment pas le but, mais au contraire d’avoir un thème pour parler de menace russe afin de poursuivre la propagande par martèlement, qui vise à abrutir les téléspectateurs de menaces pour leur faire admettre le concept sans esprit critique. Ça marche avec les résidents de maison de retraite au stade pré-Rivotril.

Tel est le problème de nos gouvernants. Faute d’agression russe, il faut créer le sentiment d’une agression, ce qui est le but de ces annonces : entretenir l’hystérie et donner un prétexte pour prononcer les mots agression, guerre, menaces, puissants générateurs d’un sentiment d’insécurité dans la population soumise à ce discours anxiogène.

Ça n’a qu’un défaut : messieurs les journalistes, vous avez repris en connaissance de cause une publication des services américains pour engager notre pays sur une trajectoire fausse et dangereuse pour sa sécurité.

Soit vous êtes des idiots congénitaux, ce que la CIA n’exclut peut-être pas, et je vais m’offrir de partager le soupçon. Soit vous le faites délibérément. Même en tenant compte de votre bêtise, tous les journalistes français ne peuvent pas être aussi désavantagés par la nature ; il aurait donc dû en rester assez pour faire échouer la manipulation.

Cela fait de vous, en tant que catégorie, des traîtres à votre nation, susceptibles de subir les foudres judiciaires au moment où le pouvoir changera de main et cessera de couvrir vos abus. Il ne s’agit pas de menaces, mais d’une évaluation juridique. VOUS mettez objectivement notre nation en danger !

La méthode marcherait si, justement, conscients de la menace sur leur esprit, beaucoup de citoyens ne s’étaient pas dirigés vers internet.

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  1. L’alerte a été rendue publique par le quotidien espagnol El Mundo le 24 septembre 2026 (article de Xavier Colás), reprise notamment par Euronews : «La CIA alerte sur des drones russes visant l’Espagne, la France ou l’Italie», https://fr.euronews.com/2026/09/24/la-cia-alerte-sur-des-drones-russes-visant-lespagne-la-france-ou-litalie ;
    i24news : «Les États-Unis alertent l’Europe sur une possible attaque de drones russes depuis la Méditerranée», https://www.i24news.tv/fr/actu/international/artc-les-etats-unis-alertent-l-europe-sur-une-possible-attaque-de-drones-russes-depuis-la-mediterranee ;
    Meduza, sur le démenti italien : https://meduza.io/en/feature/2026/09/24/no-one-needs-more-fuel-on-the-fire-italy-pushes-back-on-report-that-cia-warned-of-possible-russian-sea-launched-drone-attacks
  2. Sur le renseignement allié avant l’offensive des Ardennes : U.S. Army, «Third Army G2 predicts Battle of the Bulge, 9 December 1944», https://www.army.mil/article/116038/third_army_g2_predicts_battle_of_the_bulge_9_december_1944 ;
    Carlo D’Este, «December 16, 1944 : Ardennes Offensive Begins, An “Abysmal Failure of Allied Intelligence”», https://www.thehistoryreader.com/military-history/december-16-1944-ardennes-offensive-begins-abysmal-failure-allied-intelligence/
    DVIDS, «First Army in the Battle of the Bulge», https://www.dvidshub.net/news/printable/385060 ;
    David T. Zabecki, «Patton at Bastogne», The Intelligencer (AFIO), vol. 29, n° 2, 2024, https://afio.com/publications/eprints_2024/ZABECKI_Patton_at_Bastogne_AFIO_INTELLIGENCER_Vol29_No2_SummerFall_2024.pdf ;
    Oscar W. Koch, G-2 : Intelligence for Patton, 1971.
    The Army Air Forces in World War II, vol. III, chap. 19, Third Army G2 Predicts Battle of the Bulge, First Army in the Battle of the Bulge, D’Este, The History Reader.
  3. «Gerbera (drone)», Wikipédia, https://en.wikipedia.org/wiki/Gerbera_(drone)

Publiéà l’origine par  Reseau International

Military Situation In Iran On October 11, 2026 (Map Update)

11 October 2026 at 16:59

Click to see full-size image.

  • A supertanker MT GEM No. 2 struck a mine after being hit by a projectile in Hormuz. The UAE rescued all 22 Indian crew members;
  • A U.S. fighter jet struck and disabled the commercial cargo vessel Ocean Molica in the Gulf of Oman after it attempted to breach the U.S. blockade of Iranian ports;
  • Ships near Ras Al Khaimah in the UAE were instructed by Iran through VHF radio broadcasts to leave their anchorages.

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Estlands Regierungschef will russische Raffinerien "in Trümmer legen"

11 October 2026 at 16:54

Der estnische Ministerpräsident Kristen Michal hat die EU aufgerufen, die Unterstützung der Ukraine fortzusetzen, damit Kiews Militär russische Ölraffinerien zerstören könne. In einem emotionsgeladenen Beitrag auf Facebook anlässlich der jüngsten Vereinbarungen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem US-Amtskollegen Donald Trump behauptete Michal:

"Das ist ein großer Fehler, denn Abkommen mit Diktatoren sind ein Weg in die Hölle."

Estlands Regierungschef fügte hinzu, dass die zwischen Putin und Trump vereinbarten Lieferungen von russischem Treibstoff auf den US- und den Weltmarkt den bisherigen Bemühungen des Westens zuwiderlaufen, Russlands Einkünfte aus dem Verkauf von Energieträgern zu begrenzen. In diesem Zusammenhang forderte er in inzwischen für Europa gewohnter Manier, die militärische Unterstützung der Ukraine weiter zu stärken. Michal schrieb:

"Die USA haben bisher ebenso wie wir ihre Verbündeten davon überzeugt, auf russischen Treibstoff zu verzichten. Der langfristige Kurs, Russland Geldquellen zu entziehen, ist richtig und muss fortgesetzt werden.

In Estland und bei der Sitzung des Europäischen Rats in der nächsten Woche sollte erörtert werden, ob wir schnell mehr zur Unterstützung der Ukraine beitragen können, damit sie die russischen Ölraffinerien in Trümmer legen."

Michals Äußerungen sorgten für eine Reaktion der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. In einem Kommentar auf ihrem Telegramkanal zog sie die politische Kompetenz des estnischen Regierungschefs in Zweifel. Sie erinnerte daran, dass Michal in Estland die Posten des Klimaministers, des Wirtschaftsministers und des Justizministers für jeweils ein Jahr belegt hatte:

"Ein Minister für alles für ein Jahr. Wer gab ihm das Recht, vom Namen der ganzen Europäischen Union zu sprechen?" 

Sacharowa erinnerte an die ebenfalls aus Estland stammende EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas und fügte hinzu:

"Die gesamte EU rätselt: In wessen Namen spricht Kaja Kallas, die von niemandem bevollmächtigt wurde, alle ihre dümmsten Äußerungen zu machen? Nun kommt ein neuer estnischer Eiferer hinzu."

Die russische Diplomatin warnte, dass Michals Äußerungen Europa tiefer in eine Konfrontation gegen Russland hineinziehen würden.

Mehr zum Thema – Europa rebelliert – und seine Führungskräfte bereiten sich auf den Krieg vor

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